Elektro-Mobilität: VW steigt bei eRoaming-Plattform Hubject ein

Elektro-Mobilität: VW steigt bei eRoaming-Plattform Hubject ein

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Volkswagen will mehr Ladestationen für Elektroautos schaffen.

Europas größter Autobauer will die Expansion von Ladestationen für Elektroautos vorantreiben und steigt bei Hubject, einem der führenden Betreiber von Zugangs- und Bezahlsystemen, ein.

Volkswagen beteiligt sich an Hubject, einem führenden Betreiber von Zugangs- und Bezahlsystemen für das Aufladen von Elektroautos. Mit dem Einstieg bei dem Berliner Unternehmen wolle Europas größter Autobauer ab Anfang 2017 die digitale Vernetzung von Ladestationen sowie dessen Expansion vorantreiben, teilten die Wolfsburger am Donnerstag mit. Hubject-Geschäftsführer Thomas Daiber sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Gesellschafter hätten beschlossen, einen einstelligen Millionenbetrag in die Firma zu investieren. An dieser Summe werde sich Volkswagen mit einem etwas höheren Anteil beteiligen als die übrigen Eigner.

Hubject wurde vor vier Jahren von den Unternehmen BMW, Bosch, Daimler, EnBW, Innogy und Siemens gegründet. Die eRoaming-Plattform ermöglicht es Fahrern von Elektroautos, Ladestationen über ihr Navigationssystem oder eine App freizuschalten und den geladenen Strom anschließend zu bezahlen. Voraussetzung für eine steigende Akzeptanz der Elektromobilität sei eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur mit einem möglichst einfachen und grenzüberschreitenden Bezahlsystem, erläuterte VW. Bereits heute seien weltweit fast 40.000 Ladepunkte an die Plattform angeschlossen.

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Die Autobauer investieren derzeit massiv, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. BMW, Daimler, Ford und Volkswagen haben angekündigt, ein europaweites Netz an Stromtankstellen für Elektroautos entlang der wichtigsten Verkehrsachsen aufzuziehen. In einem ersten Schritt sind im kommenden Jahr rund 400 Ladepunkte geplant. Bis 2020 sollen Fahrer von E-Mobilen Zugang zu Tausenden solcher Hochleistungsladestationen haben.

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