Bild: dapdRenault Twizy
Mit futuristischem Design und ohne echte Türen kommt der Twizy daher. Der Zweisitzer ist besonders klein und wendig und für den Stadtverkehr konzipiert. Er kann an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden.
Marke: Renault
Modell: Twizy Urban
Grundpreis (inkl. MwSt): ab 6990 Euro, zusätzlich fallen mindestens 50 Euro Batteriemiete pro Monat an
Reichweite (in km): 100
Höchstgeschwindigkeit (km/h): 80
Stromverbrauch (kWh/100km): 6,3
Bild: PresseKangoo Rapid
Der Elektro-Kangoo soll den städtischen Lieferverkehr sauberer und leiser machen. Er bietet mit bis zu 3,5 Kubikmetern Laderaum soviel Platz wie sein konventioneller Dieselbruder. Das ist möglich, weil die Batterien im doppelten Ladeboden verschwinden. Mit 60 PS ist der Elektro-Kangoo ausreichend schnell.
Marke: Renault
Modell: Kangoo Rapid Z.E.
Grundpreis (inkl. MwSt): 15.100 (+ 86 Euro monatlich fürs Batterie-Leasing)
Reichweite (in km): 160
Höchstgeschwindigkeit (km/h): 130
Stromverbrauch (kWh/100km): nicht bekannt
Bild: RenaultRenault Zoe
Marke: Renault
Modell: Renault Zoe
Grundpreis (inkl. MwSt): 21.700 (+ 79 Euro monatlich fürs Batterie-Leasing)
Reichweite (in km): 210
Höchstgeschwindigkeit (km/h): 135
Stromverbrauch (kWh/100km): nicht bekannt213 Elektro- oder Hybrid-Modelle von Renault wurden nach einer Studie des CAR Instituts von Ferdinand Dudenhöffer 2012 in Deutschland zugelassen. Bis April 2013 folgten weitere 61. Ab 8. Juni ist der Renault Zoe (Foto) auf dem deutschen Markt zu haben und soll den Absatz ankurbeln.
Bild: dpaBMW i3
Marke: BMW
Modell: i3 - ab Herbst 2013 im Handel
Grundpreis (inkl. MwSt): etwa 35.000 Euro (geschätzt)
Reichweite (in km): 160
Höchstgeschwindigkeit (km/h): 150
Stromverbrauch (kWh/100km): nicht bekanntBisher hatte BWM in puncto Plug-In-Technologie und Elektroantrieb wenig zu bieten. So kommt es auch, dass zwischen Januar und April 2013 nur 23 Fahrzeuge des bayerischen Autobauers in der Zulassungsstatistik auftauchen. Nach einer Hochrechnung des CAR Center Automotive Research könnten es dank des i3 bis zum Jahresende 500 Fahrzeuge sein.
Foto: Steffen Jahn/BMW
Bild: OpelOpel Ampera
Mit dem Ampera legte Opel 2012 ganz schön vor: 828 Zulassungen auf Opel-Modelle mit Elektro-/Hybrid-Antrieb zählten die Zulassungsbehörde. Bis April 2013 wurden aber nur noch 100 Opel-Modelle mit Elektroantrieb neu zugelassen - zum Jahresende könnten es rund 300 sein. Opel scheint sich etwas Neues einfallen lassen zu müssen, will die GM-Tochter vom Elektro-Trend profitieren.
Marke: Opel
Modell: Ampera
Grundpreis (inkl. MwSt): 43.900
Reichweite (in km): reich elektrisch zwischen 40 und 80 Kilometer
Höchstgeschwindigkeit (km/h): 160
Stromverbrauch (kWh/100km): 15-20
Bild: Pressei-Miev
Den i-MiEV, ein Elektrofahrzeug auf Basis des in Japan bekannten Mikrocars i, präsentierte Mitsubishi bereits auf der IAA 2007 zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit.
Marke: Mitsubishi
Modell: i-Miev
Grundpreis (inkl. MwSt): 34.990 Euro
Reichweite (in km): 150
Höchstgeschwindigkeit (km/h): 130
Stromverbrauch (kWh/100km): 13,5Mit dem iMiev startete Mitsubishi relativ erfolgreich. 2011 wurden insgesamt 683 Elektro-Modelle der Marke in Deutschland zugelassen, doch 2012 ebbte das Interesse merklich ab. Nur noch 96 Neuzulassungen auf Ökomodelle von Mitsubishi weist die Statistik aus. Bis April 2013 kamen 39 dazu. Das CAR-Institut rechnet mit nicht mehr als 126 Modellen bis zum Jahresende.
Bild: PresseBerlingo First Electric
Der Citroën Berlingo First Electric ist als Firmenwagen für die Stadt konzipiert. Für Handwerker, Pflegedienste oder Lieferanten kann es sich auf Dauer rechnen, Strom statt Benzin zu tanken.
Marke: Citroën
Modell: Berlingo First Electric
Grundpreis (inkl. MwSt): 50.694 Euro
Reichweite (in km): 120
Höchstgeschwindigkeit (km/h): 110
Stromverbrauch (kWh/100km): 21Im vergangenen Jahr wurden insgesamt mehr als 454 Citroen-Modelle mit emissionsarmen Antrieben in Deutschland zugelassen. Bis April 2013 weitere 262. Nach der Hochrechnung des CAR-Instituts schaffen die Franzosen die Vorjahresmarke nicht mehr und müssen sich bis Jahresende mit 350 verkauften Stromern zufrieden geben.
Bild: dpaPeugeot iOn
Der Elektroflitzer von Peugeot ist baugleich mit dem Mitsubishi i-Miev und dem Citroen C-Zero. DerLithium-Ionen-Akku lädt 6 Stunden.
Marke: Peugeot
Modell: iOn
Grundpreis (inkl. MwSt): 29.393 Euro
Reichweite (in km): 150
Höchstgeschwindigkeit (km/h): 130
Stromverbrauch (kWh/100km): 13,5Der Schwester-Konzern von Citroen wollte die Kundschaft mit dem Elektro-Flitzer iOn für sich gewinnen. In Deutschland ließen sich im vergangenen Jahr 263 Autofahrer von einem emissionsarmen Peugeot-Modell überzeugen. Bis Ende April 2013 nur weitere 27, so dass zum Jahresende wohl nur rund 80 Ökofahrzeuge vom Hof fahren.
Bild: PresseTesla Roadster
Wer sagt, dass Elektroautos nur was für Öko-Latschen-Träger sind und nicht schnell und sexy sein können? Der Tesla Roadster beweist das Gegenteil. Mit 288 PS kommt er in 3,7 Sekunden von 0 auf 97 Stundenkilometer. Der Lithium-Ionen-Akku ist in 3,5 Stunden voll aufgeladen.
Marke: Tesla
Modell: Roadster
Grundpreis (inkl. MwSt): 118.00 Euro
Reichweite (in km): 340
Höchstgeschwindigkeit (km/h): 201
Stromverbrauch (kWh/100km): 12,7
Bild: Tesla MotorsTesla Model S
Marke: Tesla
Modell: Modell S
Grundpreis (inkl. MwSt): 71.000 bis 96.000 Euro
Reichweite (in km): 340-480
Höchstgeschwindigkeit (km/h): 200
Stromverbrauch (kWh/100km): 20Überschaubar sind die neuzugelassen Modelle von Tesla: 2011 waren es nur 49. 2012 ein paar mehr - nämlich 67 und in den ersten vier Monaten des Jahres 2013 gerade einmal 9. Bis Jahresende könnten 27 daraus werden, so die Hochrechnung.
Renault Twizy
Mit futuristischem Design und ohne echte Türen kommt der Twizy daher. Der Zweisitzer ist besonders klein und wendig und für den Stadtverkehr konzipiert. Er kann an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden.
Marke: Renault
Modell: Twizy Urban
Grundpreis (inkl. MwSt): ab 6990 Euro, zusätzlich fallen mindestens 50 Euro Batteriemiete pro Monat an
Reichweite (in km): 100
Höchstgeschwindigkeit (km/h): 80
Stromverbrauch (kWh/100km): 6,3
Die Autoindustrie hat die europäische Politik zu besserer Unterstützung bei der Durchsetzung von Elektroautos aufgefordert. Zwischen den einzelnen Konzernen gingen die Ansichten über die Art der Hilfen am Donnerstag bei einer ADAC-Veranstaltung in Berlin allerdings auseinander. Opel-Entwicklungschefin Rita Forst verlangte wegen der derzeit hohen Preise Erleichterungen beim Autokauf. „Wir verkaufen wesentlich mehr Amperas in Ländern, in denen es Subventionen gibt“, sagte sie und nannte die Niederlande, Frankreich und das Vereinigte Königreich. Der Opel Ampera ist ein Elektroauto mit Reichweitenverlängerer, das nach Ende der Batterielaufzeit mit einem benzingetriebenen Generator weiterfährt.
Karl Schlicht von Toyota gab zu bedenken, dass zu hohe Subventionen die Kunden am Ende zu sehr verwöhnten. Die Vergünstigungen müssten „fair, neutral und nicht zu hoch“ sein. Schlicht riet zu erhöhter Aufmerksamkeit, was den chinesischen Markt betrifft. Er rechne damit, dass die dortige Regierung auf die ersten Proteste gegen übermäßige Luftverschmutzung mit scharfen Umweltauflagen für Autos reagieren werde. Carlos Tavares von Nissan-Renault kritisierte Europa für mangelndes Engagement bei der Einführung von Elektromobilität: „Ich sehe keine Anzeichen, dass die EU zum Leitmarkt werden will.“ Es komme nicht nur auf das Geld an, sagte er. Abgesehen von den großen Städten fehle oft das Know-how zur Einrichtung der Infrastruktur für solche Fahrzeuge.
Ein unbezahlbares Auto nutzt niemandem
VW-Vorstandsmitglied Ulrich Hackenberg kündigte die Serienfertigung von Elektroautos auf der Basis des Up und des Golf für das kommende Jahr an. Er lehnte es im Gegensatz zu Forst ab, „das Auto um den neuen Antrieb herum zu bauen“. Da könnte möglicherweise sofort ein perfektes E-Auto herauskommen, „aber ein unbezahlbares Auto nutzt niemandem“, sagte er. EU-Industriekommissar Antonio Tajani sagte der europäischen Autoindustrie besonderen Schutz bei Verhandlungen über Freihandelszonen zu. „Ich will die Autoindustrie nicht für andere Bereiche opfern“, sagte er. „Wir müssen den Export steigern, aber wir dürfen die Autoindustrie nicht bestrafen.“ Vor dem Abschluss von Verhandlungen mit anderen Ländern werde die europäische Industrie einem Wettbewerbstest unterworfen, ob sie die ausgehandelten Bedingungen auch erfüllen könne.


























