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Elektromobilität: Der Mobilitätsalltag von morgen

von Thorsten Firlus-Emmrich und Christopher Schwarz

Zukunftsforscher Lars Thomsen über den Mobilitätsalltag von morgen.

Das Elektro-Motorrad "Orange County Choppers" Quelle: Siemens
Das Elektro-Motorrad "Orange County Choppers" Quelle: Siemens

Nach allem, was wir heute wissen, wird das Elektroauto in wenigen Jahrzehnten unseren Alltag bestimmen. Wir rechnen um das Jahr 2030 mit einem Anteil von mehr als 90 Prozent an Elektroautos in den Flotten der Fahrzeughersteller. Sportwagen mögen dann eine Ausnahme sein, so wie heute mechanische Uhren eine Nische im Bereich der Zeitmesser sind. Zunächst zum Preis: In gut 250 Wochen, also im Jahr 2015, wird der „Tipping Point“ erreicht sein.

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Dann werden die Produktionskosten für einen Kleinwagen mit Elektromotor unter denen für einen mit Benzinmotor liegen. Das hängt damit zusammen, dass Verbrennungsmotoren technisch sehr komplex sind und gut 900 Teile verarbeitet werden müssen. Beim Elektroantrieb haben wir es mit einem Bruchteil davon zu tun.

Automobil lässt sich autonom steuern

Nochmal fünf Jahre später werden wir einen Punkt erreicht haben, da das Automobil sich autonom steuern kann – besser als es der Mensch jemals könnte. Es wird Verkehrsschilder lesen können. Abstandsmesser und automatische Bremsassistenten, wie sie heute schon existieren, werden vor allem im Stadtbereich üblich sein. Das Lenkrad ist dann eigentlich nur noch für den Fahrspaß da. Das alles wird uns eine Reihe neuer Fahrzeuge bescheren.

Vorangetrieben wird diese Entwicklung durch die Einschränkungen des Verkehrs in der City. Die Automobilhersteller werden sich etwas überlegen müssen. Schon jetzt gibt es enorme Differenzen: Braucht ein neues Fahrzeug mit Verbrennungsmotor etwa sieben Jahre Entwicklungszeit, macht die Elektronik alle zweieinhalb Jahre einen Generationensprung. Zudem bekommen die Hersteller Konkurrenz.

Denn die neuen Transportmittel werden in Zukunft auch von Energiekonzernen gestellt, ähnlich wie bei Mobiltelefonen, die heute von den  Telefongesellschaften verkauft werden, weil das eigentliche Geschäft im Verkauf des Stroms besteht.

Thomsen ist Gründer und Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft Future Matters.

11 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 28.11.2012, 19:40 UhrNichtDumm

    Ein Schraubenkopf wie du kann sich gerade noch seine eigene kleine Welt klug schön reden. Hohl bleibt sie dennoch. Schade.

  • 14.05.2010, 17:04 UhrSteffo

    @@Steffo: Elektroautos sind für mich persönlich eher in 10 -15 Jahren interessant.
    Aber wer besserwisserisch den Markt ignoriert, der geht unter.
    ich bin kein ingenieur, dafür aber Programmierer.
    Vielleicht stecken Sie einfach zu sehr in der Materie drin, so dass Sie eher dazu tendieren in Problemen zu denken, weil Sie sie nun mal gut kennen - das kenne ich auch von Programmierern, aber vieles ist eben doch gut umsetzbar!

    L. G.
    Steffo

  • 14.05.2010, 14:18 UhrIngenieur

    @ @Steffo : Auf den Punkt gebracht ! Was mir als MiNT-Gelehrter jeden Tag an "populärwssenshcaftlichem" Schwachsinn über den Weg läuft ist hanebüchen. Schulkinder erzählen mir etwas von Handystrahlen und mein eigener boss (kein ing.) kauft lieber für viel Geld externe berater ein ! Zeit, sich selbständig zu machen oder auszuwandern !

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