Fiat Chrysler: Chef Marchionne will Fusion mit Volkswagen

Fiat Chrysler: Chef Marchionne will Fusion mit Volkswagen

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Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne hat große Pläne.

Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne ist bekannt dafür, Fusionen in der Branche zu fordern. Nach dem Korb von General Motors im vergangenen Jahr wirft er nun erneut den Köder aus - in Richtung Volkswagen.

Nach dem Korb von General Motors wirft Fiat Chrysler nun den Fusionsköder in Richtung Volkswagen aus. Er sehe in dem deutschen Autobauer einen potenziellen Partner für einen Zusammenschluss, sagte Fiat-Konzernchef Sergio Marchionne am Freitag vor Journalisten am Rande der Hauptversammlung in Amsterdam.

Für geeignet halte er zudem den japanischen Weltmarktmarktführer Toyota und die US-Firma Ford. "Die Tür (für Fusionen und Übernahmen) wurde nie geschlossen, die Notwendigkeit zur Konsolidierung verschwindet nicht einfach." Fiat ist die Nummer sieben der Welt.

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Marchionne ist bekannt dafür, Fusionen in der Branche zu fordern. Seiner Meinung nach können die Konzerne die notwendigen Milliardeninvestitionen etwa für umweltfreundlichere oder selbstfahrende Autos nicht allein stemmen. Deswegen ging der Unternehmer im vergangenen Jahr zunächst auf die Opel-Mutter GM zu. Die Amerikaner schlugen jedoch aus.

Renault und Fiat Chrysler Autoskandale erschüttern die Börsen

Hat jetzt auch Frankreich seinen Abgasskandal? Büros von Renault wurden durchsucht, es könnte um Stickoxid-Emissionen gehen. Die Aktie stürzt ab: Renault ist 370.000 Clios weniger wert – und auch Fiat verliert kräftig.

Durchsuchungen beim französischen Autokonzern. Quelle: Reuters

Ähnlich vergeblich schätzt Marchionne auch ein Werben um die Südkoreaner ein, die sich einfach nicht "verheiraten" wollten. Größter Akteur in Südkorea ist Hyundai Motor. Branchenweit trafen Marchionnes Fusionsideen bisher auf wenig Widerhall.

Fiat Chrysler mit den gleichnamigen Automarken sowie Marken wie Alfa Romeo, Jeep und Maserati steht derzeit gut da. Im vierten Quartal stieg der operative Gewinn um knapp 40 Prozent auf 1,64 Milliarden Euro und lag damit um rund 300 Millionen Euro über den Erwartungen. Am 26. April gibt der Konzern Einblick in den Geschäftsverlauf zu Jahresbeginn.

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