Ford2Go: Ford steigt ins Carsharing-Geschäft ein

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Ford2Go: Ford steigt ins Carsharing-Geschäft ein

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'Ford2Go' wird im zweiten Quartal 2013 mit ausgewählten Handelspartnern starten. Im Verlauf des Jahres wird das Carsharing-Angebot sukzessive, flächendeckend ausgerollt.

Nach Mercedes, BMW und VW gesellt sich jetzt auch Ford in die Runde der Autohersteller, die ein eigenes Carsharing-Modell anbieten. Ford2Go will in wenigen Wochen loslegen.

Das rasante Wachstum der Nutzerzahlen lockt immer mehr Automobilhersteller in Deutschland ins Carsharing-Geschäft. Nach Mercedes, BMW und VW steigt jetzt auch der Autobauer Ford in den Bereich ein und will als erstes Unternehmen der Branche in Deutschland ein bundesweites Netz aufbauen.

Mit der Deutschen Bahn und Ford-Händlern sei eine Kooperation für eine neue Plattform mit dem Namen Ford2Go unterzeichnet worden, teilte das Unternehmen mit. Ford2Go soll im zweiten Quartal starten und nach und nach ausgebaut werden. Derzeit gibt es in Deutschland 527 Ford-Händler mit 257 angeschlossenen Filialen sowie 1083 autorisierte Ford Service Betriebe. Die Teilnahme am Carsharing-Projekt stehe allen Vertragspartnern offen, so Ford in einer Pressemitteilung.

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Ford gehe einen weiteren Schritt Richtung nachhaltiger Mobilität, erklärte der Chef der Ford-Werke, Bernhard Mattes. „Wir sehen zudem für Privat- und Gewerbekunden ein hohes Wachstumspotenzial“. In dem Konzept des Kölner Autobauers sind die Handelspartner des Unternehmens eingebunden. Sie sollen sich um den Kundenservice kümmern und die Fahrzeuge bereitstellen. Darüber hinaus haben Besitzer einer Kundenkarte mit dem Start von Ford2Go künftig neben den Fahrzeugen der Händler auch Zugriff auf die Autos von Flinkster der Deutschen Bahn.

Flinkster bietet derzeit 800 Stationen und 2800 Autos in 140 deutschen Städten. Durch die Kooperation mit Ford würden die Flinkster-Angebote kontinuierlich steigen, erklärte Rolf Lübke, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bahntochter DB Rent GmbH. Das Unternehmen soll für das neue Carsharing-Programm ein internetbasiertes Buchungssystem entwicklen sowie Anwendungen für Smartphones.

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Erst am Dienstag hatte der Bundesverband Carsharing eine Bilanz für das vergangene Jahr vorgelegt. Danach nutzten knapp eine halbe Million Autofahrer die Angebote zur gemeinschaftlichen Nutzung von Autos. Es sei der größte Zuwachs bei Nutzerzahlen und bei den Fahrzeugangeboten gewesen. Viele Autofahrer hätten ihr Fahrzeug abgeschafft und bedienten sich der verschiedenen Angebote von Carsharing. Im internationalen Vergleich nimmt Deutschland den zweiten Platz ein.
Nach Angaben des Verbandes gibt es auf dem Markt inzwischen zahlreiche regionale und lokale Carsharing-Anbieter - Tendenz steigend. Zu den bekanntesten Anbietern gehören Stadtmobil, Cambio, Stattauto München, aber auch die Carsharing-Marken der großen Hersteller Car2Go (Mercedes), DriveNow (BMW) und Quicar (VW).

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