Früher als geplant: Audi will bis 2014 1,5 Millionen Autos verkaufen

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exklusivFrüher als geplant: Audi will bis 2014 1,5 Millionen Autos verkaufen

von Martin Seiwert, Franz W. Rother, Reinhold Böhmer und Rebecca Eisert

Schon 2014 will Audi die Marke von 1,5 Millionen verkauften Fahrzeugen erreichen.

„Wir wollen diese Marke spätestens 2014 passieren, also früher als geplant“, sagte Audi-Chef Rupert Stadler im Interview. Das ursprünglich für 2015 angepeilte Ziel sei für Audi nun „in greifbare Nähe gerückt“. Stadler rechnet mit diesem Umsatzerfolg, obwohl immer mehr Länder Importzölle und Steuern auf Luxusautos verhängen. „Deshalb begrüße ich die geplante Freihandelszone zwischen Europa und den USA sehr. Das ist mehr als ein gutes Zeichen, auch für potenziell bis zu 500 Millionen europäischer Verbraucher und über 300 Millionen amerikanischer“, so Stadler.

Um das Absatzziel zu erreichen, investiert Audi ebenso wie die Konkurrenz in Elektroautos. Einen Preis für das Elektromodell A3 e-tron nannte Stadler nicht. „Aber Sie können davon ausgehen, dass dieser attraktiver sein wird als der BMW i3“, sagte er. Der Preis des i3 soll in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Insidern zufolge soll er bei rund 36.000 Euro liegen.

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Weiterentwickelt wird auch das große Premiummodell Q7. „Der Q7 hat im Laufe seines aktuellen Lebenszyklus beim Verbrauch riesige Fortschritte gemacht. Der Nachfolger wird mehr als 300 Kilogramm leichter und auch als Plug-in-Hybrid zu haben sein. Für den Verbrauch und CO2-Effizienz ist das ein Quantensprung“, so der Audi-Chef im Gespräch.

Formel 1-Beteiligung nicht sinnvoll

Rupert Stadler kritisiert die Formel 1 als wenig werbewirksam für die beteiligten Autohersteller und will mit Audi offenbar nicht in die Formel 1 einsteigen. „Wir fragen uns gerade in diesen Tagen“, so Stadler im Interview, „ob es überhaupt sinnvoll ist, in der Formel 1 dabei zu sein. Zu 90 Prozent wird in dieser Rennserie nicht über die Hersteller geredet, sondern über die Fahrer. Man redet auch noch viel über die Reifen und gerne auch oft über die Verlierer. Nur hin und wieder kommen auch die beteiligten Autobauer ins Spiel, und das nicht immer mit positiven Attributen.“

Überzeugt zeigte sich Stadler dagegen vom 24-Stunden-Rennen in Le Mans, das Audi am vergangenen Wochenende mit einem Hybridauto gewonnen hat. Im Gegensatz zur Formel 1 „bringt für uns Le Mans eine ganze andere Spannung und in diesem Jahr sogar den insgesamt zwölften Sieg“, sagte Stadler. Zudem habe Audi „auch noch sehr ambitionierte Pläne im Kunden-Rennsport. Da können sie das sportliche Profil der Marke schärfen, da ist die Marke sehr direkt erlebbar.“

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