General Motors: 50 Tote wegen defekter Zündschlösser

General Motors: 50 Tote wegen defekter Zündschlösser

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Durch den Zündschloss-Skandal bei General Motors kamen Dutzende Menschen ums Leben.

Der US-Autobauer GM teilte am Montag mit, dass die Angehörigen von 50 Menschen, die bei Unfällen durch defekte Zündschlösser ums Leben kamen, Schadenersatz erhalten sollen.

Defekte Zündschlösser in Fahrzeugen des US-Autobauers General Motors haben mindestens 50 Menschen das Leben gekostet. Das teilte GM-Anwalt Kenneth Feinberg am Montag mit, wenige Tage bevor die Frist zu Meldung solcher Vorfälle abläuft. Die Angehörigen sollten ebenso Schadenersatz erhalten, wie 75 Menschen die bei Unfällen verletzt wurden.

Damit zahlt General Motors nur einem Bruchteil derjenigen eine Entschädigung, die sich wegen Unfällen im Zusammenhang mit den Zündschlössern an den Konzern gewandt hatten. Feinberg sagte, GM habe insgesamt Meldungen über 338 Todesfälle und 2730 Verletzte erhalten. Die Meldefrist laufe am Samstag ab.

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Die schadhaften Zündschlösser können das Fahrzeug abschalten, auch wenn der Zündschlüssel auf der Einschaltposition steht. Das kann dazu führen, dass der Motor bei voller Fahrt ausgeht, das Lenkrad nicht mehr bewegt werden kann und die Airbags ausgeschaltet werden.

General Motors wusste von dem Problem im Modell Cobalt der Marke Chevrolet und weiteren Kleinwagen, rief die Fahrzeuge aber mehr als zehn Jahre nicht zur Reparatur in die Werkstätten. Dazu entschloss sich der Autobauer erst im Februar 2014.

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