General Motors: Mary Barra wird neue Chefin bei GM

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General Motors: Mary Barra wird neue Chefin bei GM

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Mary Barra lenkt künftig die Opel-Mutter General Motors.

Historischer Wandel beim zweitgrößten Autobauer der Welt: Erst steigt die US-Regierung als Anteilseigner aus, Stunden später macht General Motors eine Frau zur Vorstandschefin. Die Branche ist überrascht.

Mary Barra wird neue Vorstandsvorsitzende bei General Motors (GM) und damit die erste Frau an der Spitze des größten amerikanischen Autobauers. Die 51 Jahre alte bisherige Vize-Präsidentin folgt dem bisherigen Chef Dan Akerson, wie GM überraschend mitteilte. Der 65-Jährige werde am 15. Januar 2014 einige Monate früher als geplant in den Ruhestand gehen. Grund sei die Krebserkrankung seiner Frau. Bislang was Barra verantwortlich für die weltweite Produktentwicklung bei GM. Der Konzern ist nach Toyota zweitgrößter Autobauer der Welt.

Zugleich wurde Theodore Solso als neuer Aufsichtsratsvorsitzender ernannt. Akerson hatte beide Positionen seit dem 1. September 2010 inne. „Ich werde mit großer Zufriedenheit darüber gehen, was wir geschafft haben, großem Optimismus darüber, was kommen wird, und großem Stolz, dass wir General Motos als Amerikas Bannerträger in der globalen Autoindustrie wiederhergestellt haben“, sagte Ankerson in einer Botschaft an die Beschäftigten.

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Nur wenige Stunden vor der Mitteilung war bekanntgeworden, dass die US-Regierung rund vier Jahre nach ihrer Rettungsaktion ihre letzten Anteile an GM verkauft hat. Der Staat habe die restlichen 31,1 Millionen Aktien nun abgestoßen, teilte Finanzminister Jack Lew in Washington mit. „Dieses wichtige Kapitel in der Geschichte unserer Nation ist damit geschlossen“, sagte er.

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Die staatliche Beteiligung habe den Steuerzahler am Ende insgesamt gut 10 Milliarden Dollar (7,5 Mrd Euro) gekostet. Die Kosten bei einem Niedergang der Firma wären jedoch viel höher gewesen, argumentierte das Ministerium.

Washington hatte für die GM-Rettung in der Wirtschaftskrise 2009 rund 50 Milliarden US-Dollar hingelegt und im Gegenzug 61 Prozent der Anteile erhalten. Unter Akersons Führung kehrte die weltweite Nummer zwei in der Branche dann zurück an die Börse, der Staat reduzierte seine Beteiligung seitdem Stück für Stück. Auch Kanada hatte dabei geholfen, den Autobauer vor dem Untergang zu bewahren, und hält ebenfalls noch GM-Aktien.

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