Günstigere Modelle: Jaguar will BMW und Daimler Konkurrenz machen

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Günstigere Modelle: Jaguar will BMW und Daimler Konkurrenz machen

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Jaguar will mit einem günstigeren Modell den deutschen Autobauern BMW und Daimler direkt Konkurrenz machen.

Der britische Luxuswagenhersteller Jaguar will seiner Konzernschwester Land Rover nacheifern: Billig-Jaguars sollen ab 2015 Daimler und BMW das Wasser abgraben.

Jaguar will Insiderinformationen zufolge künftig mit günstigeren Modellen punkten und damit den deutschen Autobauern BMW und Daimler direkt Konkurrenz machen. Der britische Luxuswagenhersteller wolle damit das Erfolgsrezept seiner Konzernschwester Land Rover nachahmen. Die neuen Modelle umfassten eine Kompaktlimousine und einen Geländewagen und sollten im zweiten Halbjahr 2015 auf den Markt kommen. Die Pläne sollten auf der Frankfurter Branchenschau IAA im September vorgestellt werden, hieß es.

Auch Daimler will noch am Dienstag nachlegen und seine künftige Vertriebs- und Markenstrategie vorstellen. Dann wird sich zeigen, wer das erfolgversprechendere Konzept in der Hand hält. Der Autobauer legt an diesem Mittwoch (24.7.) seine endgültigen Zahlen für das zweite Quartal 2013 vor. Interessant dürfte dabei allerdings eher der Blick auf die Feinheiten sein, denn das operative Ergebnis und den Umsatz hatte der Dax-Konzern für die einzelnen Bereiche schon eineinhalb Wochen zuvor mitgeteilt. Damals hatten die Stuttgarter viele Branchenkenner überrascht - die Werte waren nämlich besser als gedacht.

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„Der Markt erwartet jetzt sicher ein bisschen mehr“, sagte Analyst Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler. Nach den vorläufigen Zahlen hat den Stuttgartern vor allem der endgültige Verkauf der Anteile am Luft- und Raumfahrtkonzern EADS im zweiten Quartal ein besseres Ergebnis beschert. Demnach standen vor Zinsen und Steuern 5,2 Milliarden Euro in den Büchern. Der EADS-Verkauf trug dazu 3,2 Milliarden Euro bei.

Im Vorjahreszeitraum hatte das operative Ergebnis bei rund 2,3 Milliarden Euro gelegen. Ohne EADS wären es aktuell demnach lediglich gut 2,1 Milliarden Euro gewesen. Der Umsatz wuchs leicht auf 29,7 Milliarden Euro, nach 28,9 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Offen ist derzeit noch, welchen Gewinn Daimler unter dem Strich eingefahren hat.

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