Gute Geschäfte in China: Hyundai und Kia heben Absatzziel an

Gute Geschäfte in China: Hyundai und Kia heben Absatzziel an

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In Schwellenländern läuft es für Hyundai und Kia gut, in Industrieländern derzeit weniger gut.

Wegen der guten Verkaufszahlen in Schwellenländern haben Hyundai und Kia ihr Absatzziel angehoben. Dennoch läuft im Konzern nicht alles rund.

Die südkoreanischen Auto-Hersteller Hyundai und Kia sind dank überraschend guter Verkäufe in Schwellenländern optimistisch gestimmt. Das bisherige Absatzziel für dieses Jahr von konzernweit 7,86 Millionen Fahrzeugen werde auf mindestens acht Millionen angehoben, teilte das Duo mit. Zusammen sind die Partner die Nummer fünf auf dem Weltmarkt, der von Toyota, Volkswagen und GM dominiert wird. Es wäre für Hyundai und Kia ein Anstieg von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem in China laufe es rund.

Trotz der angehobenen Prognose läuft es im Konzern nicht ganz rund. Zwar stiegen auch in den Vormonaten die Absatzzahlen der beiden Marken, dennoch mussten Hyundai und Kia einen Gewinnrückgang verkünden. Grund hierfür ist der starke Won, der vor allem die Exportgeschäfte belastet. Zudem ist bei Kia der Konzernchef zurück getreten. Er übernahm die persönliche Verantwortung für gescheiterte Tarifverhandlungen, bei denen auch nach Monaten keine Einigung erzielt werden konnte.

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Deutsche Autobauer in Amerika Quelle: Presse

In Deutschland laufen die Geschäfte von Hyundai und Kia gut, aber nicht mehr so gut wie in den Jahren zuvor. Nach Jahren mit extrem starken Wachstumsraten hakt der Absatz, wenn auch auf relativ hohem Niveau. Gemeinsam kamen Hyundai und Kia laut Daten des Kraftfahrtbundesamts auf einen Marktanteil von 4,9 Prozent, was 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert liegt.

An der heimischen Börse in Seoul sieht es für den fünftgrößten Autobauer der Welt zurzeit düster aus. Anfang November wurden die Papiere des Unternehmens mit knapp 137 US-Dollar pro Aktie an der koreanischen Börse am Mittwoch so billig gehandelt worden wie zuletzt im Jahr 2010, berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Schuld an dem Kursverfall seien vor allem Probleme in den USA. Dort muss der Hyundai-Konzern 100 Millionen Dollar (80 Millionen Euro) Strafe zahlen. Ihm wird vorgeworfen, den Benzinverbrauch bei einigen Modellen zu niedrig angegeben zu haben.

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