Halbjahres-Check: Kluft zwischen Autobauern wird immer größer

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Halbjahres-Check: Kluft zwischen Autobauern wird immer größer

Volkswagen, Toyota und General Motors liefen sich ein heißes Rennen um die Absatzkrone 2013. Für viele Volumenhersteller wird es dagegen immer schwieriger, sich zu behaupten. Ein Blick auf Gewinner und Verlierer.

Der Wettbewerb der größten und leistungsstärksten Automobilhersteller gewinnt mit der wiedergewonnenen Finanzkraft von Toyota neue Dynamik. Die Top Performer steuern trotz Krise in Europa auf neue Rekordwerte zu, während gleichzeitig die Kluft zu den Low Performern größer wird, die eine deutlich schwächere globale Markt- und Produktpositionierung aufweisen. Das sind die Ergebnisse der Studie "Automotive Performance 2013" des Center of Automotive Management (CAM) auf Basis der Halbjahreszahlen der 16 globalen Automobilkonzerne.

Wer trägt die Absatzkrone 2013?

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Danach liefert sich der japanische Hersteller Toyota mit General Motors und Volkswagen einen spannenden Dreikampf um die Krone der weltweit absatzstärksten Automobilhersteller im Jahr 2013. Nach Prognosen des CAM wird Toyota im Gesamtjahr 2013 seine Spitzenposition nur knapp mit 9,9 Millionen verkauften Autos gegen GM mit 9,8 Millionen und Volkswagen mit 9,6 Millionen verteidigen können.

Im ersten Halbjahr 2013 setzt Toyota mit 4,83 Millionen 1,2 Prozent weniger Autos ab als im Vorjahreszeitraum. Im Ausland lief es besser (plus 2,4 Prozent), dafür ging der Absatz im Heimatmarkt Japan um 9,6 Prozent zurück. Dieser Absatzeinbruch ist auf die besonders starke erste Jahreshälfte von 2012 zurückzuführen, in dem die Japaner die nach der Tsunami-Katastrophe 2011 ausgebliebenen Verkäufe nachholten.

Gebremstes Wachstum bei Hyundai

Neben Westeuropa (-8,8 %) verzeichnet Toyota in den ersten sechs Monaten auch in China einen Absatzrückgang, während die Verkäufe in den USA um 6,0 Prozent zulegen. VW und GM hingegen legten dagegen um jeweils rund 5 Prozent zu. Beiden Konzernen gelingt es vor allem durch Zuwächse in China und den USA den Absatzrückgang in Westeuropa zu kompensieren. General Motors kann Toyota in der ersten Jahreshälfte sogar vom Spitzenplatz verdrängen, wobei die Differenz nur 20.000 Fahrzeuge beträgt. Volkswagen folgt mit 4,7 Millionen verkaufter Fahrzeuge auf dem dritten Platz.

Der koreanische Fahrzeughersteller Hyundai-Kia wächst nicht mehr ganz so rasant wie im Vorjahr, wo er mit teils zweistelligen Zuwachsraten glänzte. Mit einem Plus von mehr als 7 Prozent mehr abgesetzter Fahrzeuge auf nun 3,84 Millionen Fahrzeugen schaffen die Koreaner Rang vier.

Freude bei Ford

Bei Ford macht ein konzernweites Absatzplus von über 10 Prozent Laune. Und das trotz hoher hoher Verlust in Westeuropa (- 9,7 %). Den Ausgleich schaffen die Amerikaner im Heimatmarkt mit 13 Prozent mehr verkaufter Autos. Zu den Verlierern gehören erneut der PSA Konzern (-9,8 %) sowie Mazda (-8,9 %) und Suzuki (-5,1 %), die ihre Schwäche vor allem auf den jeweiligen Heimatmärkten nicht ausgleichen können. Renault verliert mit 1,2 % etwas weniger als im Vorjahreszeitraum (-3,3 %), was auf das starke Wachstum von Dacia (+19,9 % in Westeuropa) zurückzuführen ist.

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