PSA Peugeot Citroen
Bei den Franzosen ist kein Ende der Absatzkrise in Sicht. Der zweitgrößte europäische Autokonzern entlässt mindestens 8000 Mitarbeiter. Laut den neuesten Plänen sollen bis 2015 rund 1,5 Milliarden Euro zusätzlich eingespart werden, darunter 600 Millionen aus den jüngsten Personalkürzungen. Die Auslastung der PSA-Fabriken liegt nach Firmenangaben nur noch bei 76 Prozent. Im ersten Halbjahr setzte der Hersteller noch 1,6 Millionen Autos ab und fährt damit in die Verlustzone. Nach Angaben des Branchenverbands ACEA sind zwischen Januar und Juni in Europa 15,2 Prozent Peugeots weniger zugelassen worden, als im ersten Halbjahr 2011. Bei der Schwestermarke Citroen waren es - 12,2 Prozent.
Damit stellt sich PSA noch schlechter als Opel. Die größten Absatzmärkte des Autobauers sind die Problemländer Spanien, Frankreich und Italien. Dementsprechend schlecht stehen die Chancen von PSA, die Zahlen in naher Zukunft zu verbessern.
Etwas besser geht es dem französischen Wettbewerber,…