Innogy und E.On: Deutsche Stromkonzerne entdecken E-Mobilität

Innogy und E.On: Deutsche Stromkonzerne entdecken E-Mobilität

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E.On und Innogy investieren in die Elektromobilität.

Trotz Kaufprämie kommt die Elektromobilität in Deutschland nicht richtig in Schwung. Nachdem die deutschen Autobauer ein eigenes Schnellladenetz angekündigt haben, springen auch die Energiekonzerne auf.

Nach der RWE-Ökostromtochter Innogy will nun auch E.On den Geschäftsbereich Elektromobilität ausbauen. Der Konzern habe hierzu eine neue Einheit gegründet, teilte E.On am Dienstag mit. Ziel sei der Auf- und Ausbau der Ladeinfrastruktur in Europa. „Wir glauben fest an die Zukunft der Elektromobilität und das enorme Wachstumspotenzial, das damit einhergeht“, sagte Vorstandsmitglied Karsten Wildberger.

E.On betreibt bereits in Dänemark, einem der am weitesten entwickelten E-Mobility-Märkte Europas, rund 2500 Ladestationen. Mit knapp 300.000 Ladevorgängen im Jahr 2016 sei der Konzern Marktführer in dem Land. Seit Oktober baut E.On auch in Großbritannien und Schweden ein Ladenetz auf. In Deutschland bietet der Konzern Unternehmen und Kommunen Ladesäulen zum Kauf oder als Pachtmodell an.

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Die RWE-Tochter Innogy hatte vergangene Woche angekündigt, die Aktivitäten rund um die Elektromobilität ab Januar in dem neuen Geschäftsbereich „eMobility“ zu bündeln.

Opel Ampera-e Opels Elektroauto für den Massenmarkt kommt aus Detroit

Dicke Pickups, fette SUV, in Detroit laufen diese Autos millionenfach von den Bändern. Doch gleich nebenan beginnt ein neues Zeitalter: Hier baut General Motors seine Elektroautos – wie etwa den Opel Ampera-e.

Der Opel Ampera-e wird in den USA gebaut. Quelle: Stefan Hajek

Die Bundesregierung hatte im Frühjahr den Startschuss für eine umfassende Förderung von Elektroautos in Deutschland gegeben, um die seit Jahren lahmende Entwicklung in Schwung zu bringen. Die Automobil-Industrie hatte zuletzt angekündigt, mit einem europaweiten Netz an Schnell-Ladestationen Elektroautos zum Durchbruch verhelfen zu wollen. Die Bundesregierung hatte eine Förderung von 300 Millionen Euro dafür angekündigt.

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