Japans Nummer zwei: Nissan optimistisch trotz Gewinneinbruch

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Japans Nummer zwei: Nissan optimistisch trotz Gewinneinbruch

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Der japanische Autobauer Nissan hat einen kräftigen Gewinnrückgang verbucht.

Die schwache Nachfrage am Automarkt bekommt auch der japanische Hersteller Nissan zu spüren. Im abgelaufenen Quartal musste der Konzern einen Gewinneinbruch hinnehmen. Doch der schwache Yen stimmt Nissan optimistisch.

Der japanische Auto-Hersteller Nissan hat im abgelaufenen Quartal deutlich weniger verdient, hofft wegen des schwächeren Yen aber bald auf Besserung. Der Überschuss von Oktober bis Dezember 2012 sei um 35 Prozent auf 54,1 Milliarden Yen (433 Millionen Euro) gefallen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Das Management verwies auf eine schwache Nachfrage in Europa, China und den USA. Firmenchef Carlos Ghosn sagte, das Unternehmen habe in dem Quartal die eigenen Erwartungen nicht erfüllt.

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Der Yen hat seit Oktober um etwa ein Fünftel zum Dollar abgewertet, wodurch die exportorientierten Unternehmen ihre Produkte jetzt billiger im Ausland anbieten können. Das hat viele japanische Firmen zuletzt optimistischer gestimmt. Nissan ließ trotz des jüngsten Gewinnrückgangs die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 unverändert. Demnach wird ein Überschuss von 320 Milliarden Yen (2,55 Milliarden Euro) angepeilt. Nissan-Aktien haben seit Mitte November bereits 45 Prozent an Wert gewonnen, weil Anleger darauf setzen, dass der schwächere Yen-Wechselkurs für höhere Gewinne sorgt.

Im Kalenderjahr 2012 hat die Nummer zwei in Japan nach Toyota 4,94 Millionen Fahrzeuge verkauft, ein Plus von knapp sechs Prozent zum Vorjahr. Probleme gab es zuletzt aber im Hauptabsatzmarkt China wegen des Insel-Streits zwischen Japan und der Volksrepublik. In den USA tut sich Nissan zudem schwer, Kunden für seine ältere Modelle zu finden.

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