Karosserieformen: Die Autoindustrie wird zur Modebranche

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Karosserieformen: Die Autoindustrie wird zur Modebranche

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Mercedes Hoffnungsträger: Das neue Sportcoupé AMG GT.

von Franz W. Rother

Um den Markt zu stimulieren, kreieren die Fahrzeughersteller immer neue Karosserieformen und Modelle. Doch die wachsende Vielfalt schafft neue Probleme.

Rupert Stadler freut sich auf den neuen Audi Q7, der nicht nur 325 Kilo leichter wird als das Vorgängermodell, sondern mit präzisen Linien und einem prägnanteren Kühlergrill auch die nächste Entwicklungsstufe im Audi-Design ankündigt. Auch Martin Winterkorn war die Vorfreude ins Gesicht geschrieben, als er dieser Tage bei einem so genannten „Sneak Preview“ im Designstudio von Volkswagen in Wolfsburg gleich von vier SUVs die Tücher ziehen ließ.

Zu bestaunen gab es unter anderem den neuen Tiguan und einen noch nicht getauften Geländewagen im XXL-Format für den nordamerikanischen und chinesischen Markt. Eine ganz Reihe von Neuigkeiten kündigen sich auch bei den anderen deutschen Autoherstellern an: Hoffnungsträger bei Mercedes sind unter anderem das neue Sportcoupé AMG GT, das neue Kombicoupé CLA Shooting Brake sowie der neue GLE – die zivile Ausführung des Hardcore-Offroaders, der bei der Bundeswehr als Wolf durch unwegsames Gelände schnürt.

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BMW wird in der kommenden Woche versuchen, mit der Präsentation des neuen Cabriolets der Zweier-Baureihe, mit dem neuen X1 und der Siebener-Limousine Vorfreude zu wecken auf die neuen Autos des Modelljahrs 2015.
Neue Autos, seien es komplett neue Modelle oder so genannte Facelifts für bereits bestehende Baureihen, sind ein probates Mittel, um einen Markt zu stimulieren. Und an Stimulanzien wird es im kommenden Jahr wahrlich nicht fehlen: Wie die Experten des Fachmagazins „Auto, Motor, Sport“ herausgefunden haben, werden im kommenden Jahr insgesamt 190 mehr oder minder neue Modelle in den Handel kommen, bei uns in Deutschland und in Europa, aber auch in Nordamerika und in Asien.

Viel hilft viel, lautet offenbar die Antwort der Verkaufsstrategen in der Autoindustrie auf die Absatzprognosen für das kommende Jahr.

Denn die Aussichten sind alles andere als rosig: Um maximal zwei Prozent wird summa summarum der Weltmarkt für Personenwagen im kommenden Jahr wachsen. In China etwas stärker, in Deutschland etwas schwächer, in den USA und Westeuropa um einen Prozentsatz und damit irgendwo dazwischen.

Die Zeit großer Wachstumssprünge scheint erst einmal vorbei. Die Gründe dafür sind vielschichtig, aber auch regional unterschiedlich: In den meisten Ländern Westeuropas sind die Automärkte weitgehend gesättigt – wenn ein neues Auto gekauft wird, dann ersetztes es ein vorhandenes Altfahrzeug.

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