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Keine Rettung für Opel: General Motors macht Milliardenverluste

Opel wird für seine Mutter General Motors immer mehr zum Bremsklotz. Wegen der Autoabsatzkrise schrieb GM im vergangenen Jahr in Europa einen Verlust von 1,8 Milliarden Dollar.

Audi

Audi hat im Jahr 2012 weltweit 1,45 Millionen Autos abgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt das ein Plus von 11,7 Prozent. Allein der neue Q3 wurde 80.000 mal verkauft - und das nur in Europa. Insgesamt erzielte der Autobauer einen Umsatz in Höhe von 48,8 Milliarden Euro und ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 5,956 Milliarden Euro.

Bild: REUTERS

General Motors (GM) findet keinen Weg aus der Krise seiner Europa-Tochter Opel. Der US-Konzern türmte im abgelaufenen Jahr im Europa-Geschäft mit den beiden Marken Opel und Vauxhall einen Betriebsverlust von satten 1,8 Milliarden Dollar auf, fast drei Mal so hoch wie im Jahr davor. Ähnlich wie der französische Partner Peugeot setzte GM den Wert seiner Fabriken und Maschinen in Europa niedriger an - und zwar um 5,2 Milliarden Dollar. Das GM-Management um Vorstandschef Dan Akerson hielt am Donnerstag an dem Ziel fest, bis zur Mitte des Jahrzehnts in Europa schwarze Zahlen schreiben zu wollen. Im laufenden Jahr soll der Betriebsverlust zumindest etwas eingedämmt werden.

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Damit steigt der Druck auf Opel, sich mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft auf weitere Einschnitte zu verständigen. Am Freitag und Samstag sollen dazu in Düsseldorf die bereits seit Monaten laufenden Verhandlungen fortgesetzt werden. Der Betriebsrat betonte allerdings, dass er nicht mit einer Einigung rechnet. Es seien gewichtige Fragen noch ungeklärt, sagte Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug der Nachrichtenagentur Reuters.

Wende bei Opel erst ab 2016

Die Arbeitnehmervertretung fordert den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen über 2016 hinaus. "Die Schlüsselfrage ist, inwieweit die deutschen Standorte an dem künftigen Wachstum von Opel partizipieren", sagte Schäfer-Klug. Opel will in den nächsten Jahren insgesamt 23 neue Modelle auf den Markt bringen. In Bochum soll die Fahrzeug-Produktion jedoch Ende 2016 dichtgemacht werden. Davon sind über 3000 Beschäftigte betroffen. Erst wenn die Arbeitnehmer diese Kröte schlucken, sollen auch die Jobs in allen anderen Standorten bis Ende 2016 sicher sein.

Analysten rechnen erst in drei bis vier Jahren mit einer Wende bei Opel, wenn die gemeinsame Entwicklung von Fahrzeugen mit Peugeot erste Früchte tragen soll. Zugleich müsse die Kooperation der beiden Autobauer ausgeweitet werden, forderte Frank Schwope von der NordLB. Die unlängst angekündigten drei gemeinsamen Modelle reichten nicht aus. "Da wird noch mehr kommen müssen."

6 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 15.02.2013, 01:10 UhrMarkMulligan

    General Motors reports $900m profits but European woes continue. Biggest US carmaker upbeat as GM continues pattern. (The Guardian) Was Sie schreiben ist nur die halbe Wahrheit!

  • 14.02.2013, 22:25 Uhrmathias

    Matt bitte nicht so voreilig

    Bei Freihandelsabkommen brauchen die Amis Opel nicht mehr

    Deutschlands Stolz "Opel" kann zurückgekauft werden- Steuergeldern

    Man versucht schon Träume zu realisieren- Neuauflage -MANTA-

    Opel konnte/kann nicht mal FORD das Wasser reichen.BEERDIGEN

  • 14.02.2013, 21:13 UhrMatt

    Wahrheit 29 dazu kann ich nur sagen, GM gibt Opel schon deswegen nicht auf, weil es die 7% Marktanteil nicht an die Konkurrenz abtreten will. Ihre Meinung zeigt mir,dass sie kein strategisches Denkvermögen besitzen.

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