General Motors + PSA Peugeot Citroën
Die Gerüchteküche brodelt. Nachdem Amerikaner und Franzosen im Februar vereinbart hatten, sich gegenseitig auf dem schwächelnden europäischen Automarkt zu stützen, gibt es nun Medienberichte, nach denen PSA dem indischen Hersteller Tata schöne Augen mache. Die Zusammenarbeit von GM und PSA zielt vor allem auf eine enge Verzahnung der GM-Tochter Opel mit dem französischen Hersteller. Gemeinsam wollen GM und PSA Basismodelle entwickeln und künftig beim Einkauf und Logistik kooperieren. Außerdem wurde vereinbart, dass sich General Motors mit sieben Prozent an PSA Peugeot Citroën beteiligt und damit entscheidender Anteilseigner wird.
Opel wies den Bericht des Manager Magazins zurück. Die Allianz mache Fortschritte und entwickle sich wie erwartet. Das Magazin hatte geschrieben, PSA-Chef Varin und Tata-Eigentümer Ratan Tata würden sich seit langem kennen. Tata benötige vor allem bessere Motoren sowie hochwertigere kleinere und mittlere Automodelle. PSA könnte dabei helfen. PSA hoffe auf den Aufbau einer gemeinsamen Billigmarke ähnlich der Renault-Tochter Dacia. Außerdem könnte Tata den angeschlagenen Franzosen im Notfall mit Kapital helfen.