Kultmarke: Porsche strahlt heller denn je

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Kultmarke: Porsche strahlt heller denn je

von Franz W. Rother

Sämtliche Automarken stehen derzeit unter Druck. Nur bei Porsche läuft es rund. Was macht die Faszination der Sportwagenmarke Porsche aus? Ein Erklärungsversuch.

Krise? Welche Krise? Porsche-Chef Matthias Müller hat gut lachen, wenn er in diesen Tagen mit seinen Kollegen aus dem Volkswagen-Konzern zusammenkommt. Ob VW, Skoda, Seat oder Audi – alle Marken stehen derzeit massiv unter Druck. Auch wenn die Auslieferungen steigen und der Umsatz weltweit wächst – aufgrund der gestiegenen Vertriebsaufwendungen sinken die Margen, wird es immer schwerer, mit den verkauften Autos auch einen ordentlichen Gewinn einzufahren.

Nur bei Porsche läuft es weiter rund, reiht sich ein Verkaufsrekord an den anderen und kann sich auch das operative Ergebnis sehen lassen. Im ersten Quartal lieferten die Stuttgarter weltweit über 37.000 Autos an Kunden aus und erzielten damit einen Umsatz von fast 3,3 Milliarden Euro. Und was noch wichtiger ist: Unter dem Strich stand Ende März ein operativer Gewinn von 573 Millionen Euro. Porsche hat also in den ersten drei Monaten des Jahres mit dem Verkauf von 37.000 Luxusautos fast genauso viel verdient wie Volkswagen (590 Millionen) mit dem Verkauf von über 1,15 Millionen Personenwagen.

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Mit einer operativen Rendite von 17,5 Prozent ist Porsche eine echte Perle im Markenportfolio des Volkswagen-Konzerns. Auf der Hauptversammlung der Porsche Automobil Holding SE in Leipzig war die positive Entwicklung der Sportwagenmarke heute allerdings nur ein Randaspekt: Die Holding verwaltet in erster Linie die Beteiligung an der Volkswagen-Gruppe, in die das operative Geschäft von Porsche seit August vergangenen Jahres integriert ist.

Aber ohne die Erfolge von Porsche wäre die Dividende von 2,010 Euro je Vorzugsaktie und 2,004 Euro pro Stammaktie sicherlich magerer ausgefallen. Fazit von Konzernchef Martin Winterkorn: „Aus der Schaffung des integrierten Automobilkonzerns ist nicht nur Porsche SE, sondern auch die Porsche AG und die Volkswagen AG gestärkt hervorgegangen.“ Die Schadenersatzforderungen, die Fondsgesellschaften nach der Übernahmeschlacht mit VW eingereicht hatten und die sich auf mehrere Milliarden Euro summieren, spielte Winterkorn herunter: „Wir halten sämtliche noch anhängige Klagen gegen die Porsche SE weiterhin für unbegründet - und in den USA und Großbritannien zudem für unzulässig." Porsche hat es inzwischen geschafft, die meisten Klagen von Fondsgesellschaften nach Deutschland zu holen.

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