Luxus-Marke: Fiat investiert in neue Maserati-Modelle

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Luxus-Marke: Fiat investiert in neue Maserati-Modelle

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Der italienische Auto-Hersteller Fiat will mit neuen Modellen seiner Luxus-Linie Masarati den deutschen Oberklasse-Rivalen BMW und Porsche stärker Konkurrenz machen.

Fiat wagt einen neuen Anlauf um den Abstand zu Oberklasse-Rivalen wie BMW und Porsche zu verkleinern: Über eine Milliarde Euro investiert der italienische Autobauer in neue Modelle seiner Edel-Marke Maserati.

Fiat investiert 1,2 Milliarden Euro in seine Luxus-Marke Maserati. Der italienische Auto-Hersteller will mit neuen Modellen besser mit den deutschen Oberklasse-Rivalen BMW und Porsche mithalten. Maserati-Markenchef Harald Wester sagte am Montag, mit den drei neuen Autos solle der Maserati-Absatz bis 2015 auf 50.000 gehievt werden. Die neuen Fahrzeuge basieren auf der Zusammenarbeit mit der US-Tochter Chrysler.

Maserati soll mit der Offensive vor allem in den USA zulegen. Die bisherigen Versuche des Turiner Konzerns, das Wachstum von Maserati und Alfa Romeo zu beschleunigen, waren allerdings enttäuschend verlaufen.

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Ein Alfa Romeo Spider Duetto (1966 bis 1968) - in Deutschland besser bekannt als Alfa Romeo 1600. Quelle: Fiat

Vor wenigen Wochen hatte Fiat verkündet die Produktion der Marke Lancia zurückzufahren und sich auf die Nobelmodelle von Alfa Romeo, Jeep und Maserati zu konzentrieren. In Modena soll ab dem kommenden Jahr auch der Alfa 4C produziert werden, im Werk Gruliasco bei Turin wollen die Italiener zwei Maserati-Modelle fertigen. Ein neuer Geländewagen ist ebenfalls in Planung.

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Für Marchionne ist die neue Premiumstrategie alternativlos, denn im Volumengeschäft fährt Fiat seit Monaten Millionenverluste ein. Innerhalb von drei Monaten sind die Schulden von Fiat von 1,3 auf 6,7 Milliarden Euro angewachsen. Erst für 2016 gehen die Italiener davon aus, den Break Even Point in Europa zu erreichen. Im dritten Quartal führ die Fiat-Gruppe zwar einen Gewinn von 286 Millionen Euro ein, doch das ist vor allem dem guten Ergebnis der US-Tochter Chrysler zu verdanken.

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