Luxusmarke expandiert: Rolls Royce will mehr Autos produzieren

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exklusivLuxusmarke expandiert: Rolls Royce will mehr Autos produzieren

von Franz W. Rother

Die britische Luxusmarke setzt bei neuem Wachstum auf Frauen und jüngere Käufer.

Zehn Jahre nach der Trennung von Bentley und dem Neubeginn unter dem Dach der BMW Group ist die britische Luxusmarke Rolls-Royce nach den Worten von Markenchef Torsten Müller-Ötvös „hoch profitabel“. Im Gespräch mit der WirtschaftsWoche kündigte er weiteres Wachstum an: „In dem Markt für High-End-Luxusautos ist noch Platz für mehr Rolls-Royce.“

Im vergangenen Jahr hatte Rolls Royce Motor Cars 3575 Autos verkauft, im laufenden Jahr sollen es rund 4000 Fahrzeuge werden. Für Wachstum soll unter anderem das neue Coupe Wraith sorgen, dessen Produktion im August in Goodwood anläuft. Müller-Ötvös hofft von dem Modell, das weibliche und jüngere Käufer ansprechen soll, ab 2014 rund 1500 Fahrzeuge jährlich absetzen zu können.

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Um die Lieferzeiten für die drei Modellreihen von Rolls Royce nicht zu lang werden zu lassen, denkt das Unternehmen aktuell darüber nach, wie die Produktion in Goodwood erhöht werden kann. Müller-Ötvös: „Wir müssen permanent überlegen, wie wir noch mehr aus der Fertigung herausholen“.

Ein neues Werk steht laut Müller-Ötvös aber nicht zur Disposition. „Wir versuchen, die Produktion durch neue Schichtmodelle weiter zu steigern.“ Derzeit produziert Rolls-Royce in zwei Schichten.

Rolls-Royce will außerdem sein Vertriebsnetz ausweiten. „Wir planen Händlerstandorte in Nigeria und Vietnam“, so Müller-Ötvös. Europa hat laut dem Markenchef derzeit einen Anteil von etwa 15 Prozent am Gesamtabsatz. „Deutschland war unser am stärksten wachsender Markt in der EU“, sagte Müller-Ötvös. 2012 wurden hierzulande etwa 60 der wenigstens 250.000 Euro teuren Fahrzeuge abgesetzt.

Auch Rolls-Royce will grün werden

Autos der Edelmarke Rolls-Royce wird es demnächst auch mit umweltfreundlichen Antrieben geben. „Rolls-Royce muss sich mit alternativen Antrieben auseinandersetzen“, erklärte Markenchef Thorsten Müller-Ötvös im Interview mit der WirtschaftsWoche. „Es wird noch ein paar Jahre dauern. Aber wir werden mit Sicherheit irgendwann ein Hybridmodell anbieten“, betonte er.

Einen voll elektrischen Rolls-Royce sieht Müller-Ötvös aufgrund der verhaltenen Resonanz auf das Konzeptauto Phantom 102EX „so bald nicht“. Müller-Ötvös: „Für unsere Kunden war der Vorteil der Elektroversion gegenüber dem mit einem Zwölfzylinder angetriebenen Phantom in puncto Laufruhe und Drehmomentverlauf zu gering. Dem gegenüber standen Reichweiten und Ladezeiten, die für sie inakzeptabel waren.“
Rolls-Royce Motor Cars ist eine 100-prozentige Tochter von BMW, die im November das Elektroauto i3 auf den Markt bringt.

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