Marktführerschaft: General Motors holt sich die Krone zurück

Marktführerschaft: General Motors holt sich die Krone zurück

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General Motors wird aller Voraussicht nach wieder zum größten Autobauer der Welt aufsteigen. Der US-Konzern rechnet nach Medienberichten mit neun Millionen abgesetzter Fahrzeuge im Jahr 2011.

von Rebecca Eisert

Medienberichten zufolge holt sich General Motors die Krone als größter Autobauer der Welt zurück. Der US-Konzern war 2008 von Toyota überholt worden.

Wie die Huffington Post berichtet, rechnet General Motors für 2011 mit einem weltweiten Absatz von neun Millionen Fahrzeugen – 800.000 Stück mehr als Konkurrent Volkswagen vorweisen kann. In den ersten drei Quartalen 2011 hat GM fast sieben Millionen Pkw und Lkw verkauft.

Toyota hatte General Motors 2008 den Titel als größter Autobauer der Welt nach mehr als siebzig Jahren abgeluchst. Für General Motors hat der zurückergatterte Titel eine besondere Bedeutung, stand der Konzern 2009 doch kurz vor dem finanziellen Ruin. Damals verkauften die Amerikaner gerade einmal 7,5  Millionen Fahrzeuge. Volkswagen hatte seine Zahlen am Montag bekanntgegeben. Demnach verzeichneten die Wolfsburger einen Rekordabsatz von 8,156 Millionen Fahrzeuge im Jahr 2011 – 14 Prozent mehr als im Vorjahr. 2018 möchten der deutsche Konzern mit Töchtern wie Seat und Skoda zehn Millionen Autos weltweit verkaufen.

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Der japanische Autobauer Toyota konnte nach einem schwierigen Jahr 2011 – gezeichnet von der Tsunami- und Atomkatastrophe – nur 7,9 Millionen verkaufte Fahrzeuge vorweisen. Rechnet aber mit einem starken Jahr 2012. 8,48 Millionen Fahrzeuge möchte der Konzern in diesem Jahr absetzen. Das wäre nicht nur ein Fünftel mehr als 2011, sondern so viel wie noch nie. Die Japaner hoffen neben dem heimischen vor allen auf den nordamerikanischen Markt.

Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn. Quelle: REUTERS

Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn.

Bild: REUTERS

Nissan-Renault: Zweistelliges Absatzwachstum

Darauf hofft auch der japanische Konkurrent Nissan und rechnet mit einem Nachfrageanstieg von fünf bis acht Prozent in den USA. Nissan hat 2011 seinem französischen Partner Renault ein zweistelliges Absatzwachstum beschert. Der japanische Konzern verkaufte im vergangenen Jahr 14 Prozent mehr Fahrzeuge, wie Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn auf der Automesse in Detroit sagte.

Renault selbst steigerte seinen Absatz um 4,6 Prozent. Gemeinsam mit der russischen AvtoVAZ schlugen die Konzerne 8,03 Millionen Fahrzeuge los und liegen damit noch immer knapp hinter Volkswagen.

Renault hält an AvtoVAZ einen Anteil von 25 Prozent. Vor allem die rege Nachfrage aus China und der sich erholende Automarkt in den USA habe die Nachfrage angeschoben, sagte Ghosn.

(Mit Material von reuters)

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