Medienbericht: Audi-Chef bekräftigt Ziele für 2020

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Medienbericht: Audi-Chef bekräftigt Ziele für 2020

Audi-Chef Rupert Stadler rechnet weiter damit, bis zum Jahr 2020 am Erzrivalen BMW vorbei zu ziehen. Die Aufholjagd wolle er vor allem mit einer Vielzahl neuer Modelle beschleunigen.

"Wir haben Mercedes-Benz überholt und sind so dicht an BMW dran wie nie zuvor", sagte Rupert Stadler dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe). „Damit haben wir alle Chancen der Welt, zu diesem Zeitpunkt mehr als zwei Millionen Einheiten pro Jahr zu verkaufen und die weltweit führende Premium-Marke zu sein.“ Bereits in diesem Jahr werde die VW-Tochter mehr als 1,5 Millionen Autos verkaufen.
Bisher wollte Stadler diesen Absatz erst 2015 erreichen. Schon auf der Hauptversammlung des Konzerns vor einigen Wochen hatte er angesichts der steigenden Verkaufszahlen angekündigt, dass Audi die Marke früher erreichen werde. Ursprünglich hatte Audi einst angepeilt, BMW und Daimler bereits 2015 hinter sich zu lassen.
Für 2013 wurde bislang ein Absatzzuwachs in Aussicht gestellt. 2012 lieferte Audi weltweit 1,46 Millionen Fahrzeuge aus. Damit lagen sie unter den drei großen Premium-Autobauern auf Platz 2 hinter BMW mit 1,54 Millionen verkauften Wagen der weiß-blauen Kernmarke und vor Daimlers -Nobelmarke Mercedes mit 1,3 Millionen. Audi-Chef Stadler sagte weiter, bis 2020 werde die Zahl der Modelle von derzeit 44 auf 60 steigen. Dann will Audi mehr als zwei Millionen Autos pro Jahr verkaufen und BMW vom Thron in der Oberklasse stoßen. Dieses Ziel hatten die Ingolstädter zuletzt um Jahre nach hinten verschoben.

Vor allem in China soll der Absatz weiter vorangetrieben werden: Im Laufe dieser Woche will der Ingolstädter Autobauer in der Volksrepublik China den zweimillionsten Wagen verkaufen. Aber die Ingolstädter spüren die Konkurrenz, Händler müssen mehr Rabatt geben.

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Quelle: dpa

Im Jahr 2010 hatte das Unternehmen die Marke von einer Million Autos geknackt - mehr als 20 Jahre nach den ersten Aktivitäten in China, wie Audi-China-Chef Dietmar Voggenreiter am Dienstag in Peking sagte. Im ersten Halbjahr 2013 haben die Ingolstädter im Reich der Mitte rund 226 000 Autos ausgeliefert, 18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. „Wir sind optimistisch für das zweite Halbjahr“, sagte Voggenreiter.
Allerdings spürt der deutsche Autobauer im chinesischen Premiummarkt die Konkurrenz. „Der glückliche Zustand ist vorbei“, sagte Voggenreiter. Während vor einigen Jahren viele Händler nur wenige Prozent Nachlass an ihre Kunden gaben, müssten sie heute teilweise sieben Prozent und mehr mit dem Preis runtergehen.

Jedes fünfte Auto, das in China verkauft wird, zählt laut Branchenverband VDA zu einer deutschen Konzernmarke. Seit 2005 haben deutsche Pkw-Hersteller ihren Absatz in China versiebenfacht.

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