Mit Partner Dongfeng: Peugeot baut viertes Werk in China

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Mit Partner Dongfeng: Peugeot baut viertes Werk in China

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Dongfeng und PSA bauen ein weiteres gemeinsames Werk. Damit stocken sie ihre Kapazitäten bis 2016 auf eine Million Autos für den chinesischen Markt auf.

Ein weiterer europäischer Autohersteller baut seine Produktionskapazitäten in China aus. Das französisch-chinesische Joint-Venture Dongfeng Peugeot Citroën Automobile beginnt noch im diesem Jahr mit dem Bau eines Werks in der westchinesischen Stadt Chengdu in der Provinz Sichuan.

Mit einer geplanten Gesamtkapazität von 300.000 Fahrzeugen jährlich soll das vierte gemeinsame Werk von Peugeot Citroen und Kooperationspartner Dongfeng künftig SUVs und Mehrzweckfahrzeuge der Marken Dongfeng Citroën, Dongfeng Peugeot und Fengshen produzieren.
Bisher produziert die französisch-chinesische Allianz an drei Standorten in Wuhan, knapp 1200 Kilometer östlich von Chengdu. Dort rollen in zwei Schichten bis zu 750.000 Fahrzeuge jährlich vom Band. Mit dem vierten Werk steigt die Produktionskapazität von Dongfeng Peugeot Citroën Automobile (DPCA) auf eine Million Fahrzeuge in 2016.

Dongfeng PSA will in diesem Jahr gemeinsam 650.000 Autos in China zu verkaufen. Erst im März dieses Jahres sind Dongfeng und PSA Peugeot Citroën eine globale strategische Partnerschaft eingegangen. Bis 2020 wollen sie zusammen 1,5 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Das käme einer Verdreifachung zu 2013 gleich.

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Im vergangenen Jahr verkaufte PSA mit den Marken DS, Peugeot und Citroën weltweit 2,8 Millionen Autos, davon 42 Prozent außerhalb Europas. Als Europas zweitgrößter Automobilhersteller erwirtschaftete der Konzern 2013 einen Umsatz von 54 Milliarden Euro. Der französische Autobauer hatte unter der Krise in Europa besonders zu leiden und musste sein Werk in Aulnay schließen. 11.000 Stellen wurden abgebaut.

2012 fuhr PSA den höchsten Nettoverlust seiner Geschichte ein: 5 Milliarden Euro. Ende 2013 waren es immer noch 2,3 Milliarden Euro. Anfang des Jahres 2014 erhielt PSA eine Kapitalspritze von drei Milliarden Euro durch den Einstieg von Dongfeng. Die Eigentümerfamilie verlor damit an Einfluss, dafür bestimmen künftig Dongfeng und der französische Staat mit über die Strategie des angeschlagenen Autokonzerns. Für Wachstum soll vor allem der chinesische Markt sorgen - mit Partner Dongfeng als Türöffner.

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