Münchner Autokonzern: BMW will Zeitarbeit weiter reduzieren

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exklusivMünchner Autokonzern: BMW will Zeitarbeit weiter reduzieren

von Harald Schumacher

BMW wird den Anteil der Zeitarbeitskräfte an der Belegschaft von zurzeit rund 15 auf nur noch acht Prozent reduzieren.

Personalvorstand Milagros Caiña-Andree habe in einer Betriebsvereinbarung der Halbierung der Zeitarbeit zugestimmt, bestätigt der Münchner Autokonzern. Wirksam wird die neue Quote 2015. Sie ist im Jahresdurchschnitt und im Durchschnitt aller neun deutschen Werke einzuhalten. Abweichungen sollen allerdings mit einer Zustimmung des Betriebsrats möglich sein.

BMW-Betriebsratschef Manfred Schoch betont auf Anfrage, dass der Autokonzern dennoch flexibel bleibe. „Wir können bis zu 30 Prozent weniger Auslastung bei acht Prozent Zeitarbeitsquote und mithilfe anderer Instrumente ausgleichen“, sagt Schoch.

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Damit gleicht BMW seine Produktion an die des Konkurrenten Daimler an und an die des Haushaltsgeräteherstellers Neff. Bei den beiden Unternehmen dürfen ebenfalls maximal acht Prozent der Mitarbeiter Zeitarbeitskräfte sein. Der europäische Flugzeugbauer Airbus praktiziert zurzeit eine 20-Prozent-Quote. Beim Luftfahrt-Dienstleister Lufthansa Technik sind 12,5 Prozent vereinbart und beim Wohnmobil-Spezialisten Hymer zehn Prozent. Restriktiver handhabt der Textilhersteller Triumph die Zeitarbeit; hier gilt eine Quote von 2,5 Prozent. Beim Maschinenbauer Sick ist Zeitarbeit in den Bereichen Produktion und Logistik sogar ganz verboten.

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