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Neues Sparabkommen: Daimler fordert von Belegschaft mehr Flexibilität

07. September 2013

Daimler dringt auf Zugeständnisse der Belegschaft, um die Kosten zu drücken. "Wir brauchen mehr Flexibilität in den Mercedes-Werken", sagte Mercedes-Produktionsvorstand Andreas Renschler.

Alle Beteiligten müssten das Ziel haben, die Werke wettbewerbsfähiger zu machen. "Zeitarbeiter braucht man für die Flexibilität." Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte dem Konzern vergangenes Jahr ein neues Sparprogramm verordnet. Bis 2015 soll die Pkw-Sparte Mercedes-Benz ihre Kosten um zwei Milliarden Euro jährlich senken. Renschler, der bis zum Postentausch mit Wolfgang Bernhard zum 1. April die Lkw-Sparte geleitet hatte, sieht das Lastwagen-Werk in Wörth als Vorbild auch für die Pkw-Werke. "Wir brauchen den gleichen Puffer wie in Wörth". Dort häufen die Beschäftigten in guten Zeiten bis zu 300 Stunden auf ihrem Zeitkonto an, bei fehlenden Aufträgen kann das Konto bis zu 300 Stunden ins Minus rutschen. Im Pkw-Werk Sindelfingen hat das Zeitkonto dagegen nur einen Rahmen von plus 50 bis minus 100 Stunden.

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Daimler-Hauptversammlung Ruf nach einem neuen Mercedes-Chef

Dieter Zetsche ist Daimler-Chef und Chef der Autosparte, also der Marken Mercedes-Benz und smart. Großaktionäre halten Zetsche damit für überfordert und plädieren für einen neuen Kopf an der Spitze der Autosparte.

Daimler-Hauptversammlung: Ruf nach einem neuen Mercedes-Chef

Renschler bestätigte, dass Daimler und Nissan die gemeinsame Produktion von Autos in Mexiko prüfen. "Das wäre eine Option, wenn sich unser Geschäft mit Kompaktwagen in Nordamerika entsprechend gut entwickelt", sagte er. "Das wird Ende des Jahres entschieden."
Reuters hatte bereits Anfang September aus Branchenkreisen erfahren, dass Nissan in seinem neuen Werk in Aguascalientes einen neuen Kompaktwagen seiner Premium-Markte Infiniti montieren will. Dieser solle mit Motor und Fahrgestellteilen des neuen Mercedes-Kompakt-Geländewagen GLA ausgerüstet werden. Der Infiniti Q30 wäre der erste Nissan auf Basis einer Mercedes-Plattform. Der auf der A-Klasse basierende GLA wiederum sei einer vom mehreren Kandidaten, die künftig in dem mexikanischen Werk vom Band rollen könnten, hieß es seinerzeit.

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Kommentar | 1Alle Kommentare
  • 08.09.2013, 00:38 Uhr

    Öhem - wenn Smart 2012 337.000 Smarts verkauft hat, heiße ich ab heute Waltraut. Laut KBA waren es in D 28.053, weltweit 103.738. Bitte in Bildunterschrift 7 korrigieren.

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