Neuzulassungen: Deutsche setzen auf Diesel-Fahrzeuge

Neuzulassungen: Deutsche setzen auf Diesel-Fahrzeuge

Autos mit Diesel-Motoren erleben in Deutschland einen ungeahnten Boom. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden nach Angaben des CAR-Centers Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen bundesweit 48,1 Prozent aller Pkw mit Dieselantrieb auf die Straße gebracht. Damit ist der Diesel-Anteil an den Kfz-Neuzulassungen hierzulande so hoch wie nie zuvor.

Elektroautos, Hybride und Gasantriebe sind laut Studie in Deutschland die absolute Ausnahme. Nur 1,3% aller verkauften Neuwagen in Deutschland sind Elektro-, Hybrid-, oder Gasfahrzeuge. Der deutsche Automarkt ist ein Markt mit nahezu ausschließlich konventionellen Antrieben.

Die Gründe für den Erfolg des Diesels sind laut Car-Studie Steuervorteile (mehr als 21 Cent weniger Steuer liegt auf dem Liter-Diesel im Vergleich zum Benzin) und der höhere Energieinhalt des Diesels, der es erlaubt, besser die Verbrauchsvorgaben der EU zu. Laut Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer sind zudem die Trends zu Fahrzeugen mit höheren PS-Zahlen und zu mehr Firmenwagen ausschlaggebend.

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Die meisten Diesel-Pkw in Deutschland hat VW verkauft mit 216.188 Zulassungen. Selbst Sportwagenbauer Porsche steht mit 38% Dieselanteil auf einem vor fünf Jahren nicht vermuteten Dieselanteil. Außer Opel (34,5%) sind alle deutschen Autobauer in der Top 20 Liste der Dieselanteile vertreten.

Die Car-Studie von Dudenhöffer zeigt außerdem, dass in den ersten sieben Monate des Jahres neu verkaufte Fahrzeuge im Durchschnitt mit 138 PS motorisiert sind. "Noch nie hatten in Deutschland neue Autos so hohe Motorisierungen", sagt Dudenhöffer.

Wichtiger Grund für den Anstieg der Motorleistung sei, dass immer mehr Dieselfahrzeuge neu zugelassen würden. Deren Motoren hätten im Schnitt 154 Pferdestärken. Besonders sportliche Geländewagen seien häufig mit Dieselmotoren ausgestattet. Und - die Zulassungszahlen bei Geländewägen steigen voraussichtlich weiter.

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PS-Spitzenreiter unter den Automarken ist Porsche mit durchschnittlich 323 Pferdestärken, wie es in der CAR-Studie heißt. Auf Platz zwei folgt Jaguar mit im Schnitt 281 PS, Land Rover auf Platz drei mit 216 PS. Aber auch bei anderen Herstellern sei die durchschnittliche ausgelieferte Motorleistung in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

Steigende Preise an der Zapfsäule bremsen den PS-Hunger der deutschen Autofahrer laut Dudenhöffer derzeit noch nicht. Mehr PS bedeuteten auch nicht zwingend höheren Spritverbrauch. Aber: Mit höher Motorleistung besteht laut Studie für Autofahrer jedoch der Reiz, sportlicher zu fahren.

Mit Material von dapd

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