Neuzulassungen: Die Gewinner und Verlierer des Autojahrs 2013

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Neuzulassungen: Die Gewinner und Verlierer des Autojahrs 2013

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2013 wurden in Deutschland gut 5 Prozent weniger Neuwagen der Marke Audi zugelassen als im Vorjahr.

Das Kraftfahrtbundesamt hat seine Jahresbilanz für 2013 veröffentlicht. Volkswagen hat mehrere Prozentpunkte Marktanteil verloren, Porsche hat dagegen gewonnen.

Die Deutschen hatten 2013 andere Sorgen - daher fuhren gut vier Prozent weniger Neuwagen vor als noch im Jahr zuvor. In der Jahresbilanz stehen damit insgesamt 2,95 Millionen Neuwagen. Bei den deutschen Marken konnte Porsche zulegen (+1,4 Prozent). Volkswagen bleibt trotz eines Rückgangs (-4,6 Prozent) mit einem Anteil von 21,8 Prozent Marktführer. Mercedes erreichte fast das Vorjahresergebnis (-1,4 Prozent) und kommt damit auf einen Marktanteil von 9,4 Prozent. Audi bleibt nach Marktanteilen die Nummer zwei im Premiumsegment mit einem Marktanteil von 8,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr wurden aber 5,5 Prozent weniger Modelle aus Ingolstadt neu zugelassen. Auch die Konkurrenz aus München verliert 5,8 Prozent der Neuzulassungen. BMW hält damit 2013 einen Marktanteil von 7,9 Prozent.

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Quelle: Presse

Bei den Importmarken legten die Briten am stärksten zu. Jaguar verbuchte satte 30 Prozent mehr neu zugelassene Modelle, auch die spanische VW-Tochter Seat verkaufte gut 22 Prozent mehr Autos als im Vorjahr. Jaguars Schwestermarke Land Rover zählte fast 12 Prozent mehr Neuzulassungen. Richtig gut liefe es auch für die japanische Marke Mazda mit einem Plus von 10,5 Prozent.

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Düster sieht es dagegen für die Fiat-Marken Alfa Romeo (-51,7 Prozent) und Lancia (-46,1 Prozent) aus. Ob die Fusion mit der amerikanischen Marke Chrysler Fiat langfristig aus dem Tief in Europa führen kann, wird sich erst noch zeigen müssen.

Angeführt werden die Importmarken von Skoda mit einem Anteil von 5,4 Prozent, gefolgt von der koreanischen Marke Hyundai und den französischen Renault-Modellen jeweils mit einem Anteil von 3,4 Prozent. Die Konkurrenten Peugeot und Citroen verlieren dagegen beide über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die GM-Marke Chevrolet sackte um fast 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert ab. General Motors hat bereits entschieden, die Marke bis 2016 aus dem europäischen Markt abzuziehen und hierzulande voll auf die deutsche Schwestermarke Opel zu setzen.

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Doppelte so viele Elektroautos

Diesel und Benziner hielte sich nahezu die Waage. Der Anteil der Neuwagen mit alternativen Antriebsarten stieg von 1,3 auf 1,6 Prozent, darunter 26.348 Hybride. Im Jahr 2013 wurden doppelt so viele Elektro-Pkw in den Verkehr gebracht wie 2012. Exakt 6051 neue E-Autos fahren nun auf Deutschlands Straßen. Die CO2-Emission der Pkw ging 2013 weiter zurück, im Durchschnitt auf 136,4 Gramm pro Kilometer.

Der Anteil der privaten Neuzulassungen ging 2013 auf 37,9 Prozent zurück (2012: 38,2 Prozent). Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf sind weiterhin Schwarz (28,3 Prozent) und Grau (27,7 Prozent). Der Anteil der weißen Autos ist weiter angestiegen auf 17,9 Prozent.

Gut die Hälfte aller Neuzulassungen entfiel auf die Segmente Kleinwagen (16,3 Prozent), Kompakt- (25,6 Prozent) und Mittelklasse (12,6 Prozent), wobei die Kompaktklasse mit einem Viertel erneut den größten Anteil ausmachte. Die SUVs verzeichneten den deutlichsten Zuwachs mit +8,6 Prozent.

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