Opel, GM, Peugeot: Das deutsch-amerikanisch-französische Auto kommt

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Opel, GM, Peugeot: Das deutsch-amerikanisch-französische Auto kommt

Nach langem Hin und Her ist es nun beschlossene Sache: GM-Tochter Opel und Peugeot/Citroën bauen gemeinsam Autos. In den jetzt unterzeichneten Verträgen vereinbarten sie die Entwicklung gemeinsamer Vans.

Die kriselnden Autohersteller Opel und Peugeot/Citroën sind bei den Verhandlungen um die gemeinsame Entwicklung von Auto-Plattformen einen großen Schritt vorangekommen. „Basierend auf der Rahmenvereinbarung vom 29. Februar 2012 haben die Partner nun bindende Verträge unterzeichnet“, berichtete die Adam Opel AG. Darin hätten sich die Opel-Mutter General Motors (GM) und der französische PSA-Konzern geeinigt, zunächst drei Fahrzeugprojekte gemeinsam zu entwickeln.

In den jetzt unterzeichneten Verträgen vereinbarten die beiden Autobauer die Entwicklung gemeinsamer Vans sowie eine gemeinsame Plattform für emissionsarme Kleinwagen. Zudem ist ein kleiner Familienwagen nach dem Beispiel des Opel-Meriva und ein Gemeinschaftsunternehmen für den Einkauf geplant. Die gemeinsame Entwicklung von Mittelklassewagen nach dem Vorbild des Opel-Insignia wurde aufgegeben. Die ersten Fahrzeuge sollen bis 2016 auf den Markt kommen.

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Opel, Peugeot & Co Schnapsideen retten nicht die Autoindustrie

Die Probleme europäischer Autobauer haben sich dramatisch verschärft. Mit Förderprogrammen ist den Herstellern aber nicht aus der Krise zu helfen.

huGO-BildID: 18407499 ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Logo des Autoherstellers Opel liegt am 13.06.2010 in Kaufbeuren (Schwaben) teilweise im Wasser (Illustration zur Krise bei Opel). Der Autobauer Opel zieht alle Anträge auf staatliche Bürgschaften der europäischen Länder zurück. Opel und die Konzernmutter General Motors (GM) wollen die Sanierung des Herstellers aus eigenen Mitteln finanzieren. Das teilte Opel am Mittwoch (16.06.2010) in Rüsselsheim mit. Foto: Karl-Josef Hildenbrand dpa/lby +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Ihre zuvor ebenfalls seit Monaten laufenden Gespräche über eine gemeinschaftliche Sanierung hatten Opel und Peugeot bereits im November auf Eis gelegt, weil sich die Finanzlage bei Peugeot verschlechterte und Frankreich als Gegenleistung für Staatsgarantien den Verzicht auf Massenentlassungen verlangte. Peugeot hatte 10.000 Stellen streichen und ein Werke nahe Paris dichtmachen wollen.

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Gewerkschaften in Deutschland und Frankreich hatten befürchtet, dass die beiden Autobauer im Falle einer engeren Allianz noch tiefere Einschnitte vornehmen könnten als bisher schon geplant. Opel kündigte vor kurzem an, sein Werk in Bochum mit über 3000 Beschäftigten in vier Jahren zu schließen.

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