Bild: dpa126 PS
Grundsätzlich haben die Premiumhersteller eine höhere Motoleistung bei den Neuwagen als die sogenannten Volumenhersteller. Aber auch die Autos für die breite Masse werden immer schneller. Die Neuwagen von Opel liegen mit einer durchschnittlichen Motorisierung von 126 PS zwar noch unter dem ermittelten Schnitt von 138 PS - dafür hat der Autobauer unter den Volumenherstellern mit am stärksten zugelegt: In den vergangenen fünf Jahren rüstete der angeschlagene Autobauer von 109 auf 126 Pferdestärken auf und schiebt sich damit noch vor Volkswagen.
Quelle: Studie des Center of Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen
Bild: dapd160 PS
Schon deutlich über Durchschnitt liegt der schwedische Autobauer Volvo. Die Neuwagen rollen mit durchschnittlich 160 PS unter der Haube vom Band, das sind sechs PS mehr als noch vor fünf Jahren. Der Trend zu immer schnelleren Autos ist nicht neu: In den letzten 17 Jahren ist die durchschnittliche PS-Zahl stetig gestiegen. Nur 2009 sank die Motorisierung wieder. Studienautor und Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer nennt die damals eingeführte Abwrackprämie als Grund. Die Nachfrage nach Kleinwagen sei dadurch gestiegen, die teuren PS-Schleudern blieben beim Händler. Der Trend hielt jedoch nur kurz an. Seit 2010 geht die Motorleistung wieder nach oben. 2010 waren es bereits durchschnittlich 130 PS.
Bild: dpa175 PS
Mercedes hat seinen Neuwagen im Schnitt 175 Pferdchen unter die Haube gepackt, das sind elf mehr als noch im Jahr 2008. Gerade bei der S-Klasse ist die Leistung stark gestiegen. Die Spritpreise werden dem Trend wohl auch keinen Abbruch tun, ist sich Dudenhöffer sicher. "Die deutschen Autofahrer reagieren so gut wie nicht auf die steigenden Spritpreise", sagt er.
Bild: dapd178 PS
Lexus liegt mit einer durchschnittlichen Leistung von 178 PS auch deutlich über dem Durchschnitt von 138 PS pro Neuwagen. Allerdings hat Toyota die Motorisierung seiner Luxusmarke in den letzten Jahren deutlich heruntergeschraubt: Im Jahr 2008 brachte ein neuer Lexus noch 240 PS mit - 61 PS mehr als im Jahr 2012.
Bild: dpa179 PS
Ein neuer Audi hat im Schnitt 179 Pferdchen unter der Haube, also zwei PS mehr als noch 2008. Gerade beim Audi 8 gebe es laut Studie einen großen Anstieg in der Motorleistung. Zwar bedeutet mehr PS nicht automatisch mehr Verbrauch, allerdings führe eine stärkere Motorisierung auch zu sportlicherem Fahrverhalten, sagt Dudenhöffer. Und das verbrauche eben mehr Energie. Mit weniger PS könnte auch der Schadstoffausstoß stärker gesenkt werden.
Wenn nur der Verbraucher nicht wäre: "Der Weg, deutlichere CO2-Verbesserungen mit weniger PS zu erreichen, ist bei Deutschlands Autokäufern nicht wirklich beliebt", sagt Dudenhöffer.
Bild: AP194 PS
Jeder neuzugelassene BMW hat im Schnitt 194 PS Motorleistung, das sind fünf mehr als im Jahr 2008. Im letzten Jahr lag die durchschnittliche Motorisierung aller in Deutschland verkaufter Neuwagen übrigens noch bei 135 statt bei 138 PS.
Bild: dapd215 PS
Jeeps haben seit 2008 im Schnitt 26 PS mehr unter der Haube als noch vor fünf Jahren. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2012 hatte jeder neue Jeep im Schnitt 215 PS. Der allgemeine Trend zu mehr Leistung und mehr Geschwindigkeit liegt laut CAR-Studie in der wachsenden Beliebtheit von Geländewagen und den steigenden Verkaufszahlen von stärker motorisierten Dieselfahrzeuge begründet.
Bild: Reuters216 PS
Bei Range Rover kamen in den letzten fünf Jahren sogar gleich 38 PS mehr unter die Haube. Ein neuer Range Rover hat damit eine durchschnittliche Motorisierung von 216 PS. Knapp jeder achte neu zugelassene Wagen in Deutschland ist mittlerweile ein SUV, also ein kompakter Geländewagen wie der Range Rover. Allgemein bringen es die SUVs im Schnitt auf 152 PS.
Bild: AP281 PS
Die britische Marke Jaguar hat binnen der letzten fünf Jahre um 37 PS auf 281 Pferdestärken aufgerüstet. Damit sind Jaguar die Autos mit der zweitstärksten Motorisierung in Deutschland.
Bild: dpa323 PS
Porsche ist und bleibt Spitzenreiter, was die Motorisierung seiner Neuwagen angeht. 323 Pferdchen hat ein neuer Porsche im Schnitt unter der Haube. Und damit hat die VW-Sportwagenmarke schon deutlich reduziert. Noch im Jahr 2008 waren es 37 PS mehr.
126 PS
Grundsätzlich haben die Premiumhersteller eine höhere Motoleistung bei den Neuwagen als die sogenannten Volumenhersteller. Aber auch die Autos für die breite Masse werden immer schneller. Die Neuwagen von Opel liegen mit einer durchschnittlichen Motorisierung von 126 PS zwar noch unter dem ermittelten Schnitt von 138 PS - dafür hat der Autobauer unter den Volumenherstellern mit am stärksten zugelegt: In den vergangenen fünf Jahren rüstete der angeschlagene Autobauer von 109 auf 126 Pferdestärken auf und schiebt sich damit noch vor Volkswagen.
Quelle: Studie des Center of Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen
Kürzlich durfte die Band „Off-road“ den Rohbau der neuen Fertigungshalle im Porsche-Werk Leipzig schon für einen Videodreh nutzen. Für die Autoproduktion wird sie erst später gebraucht: Die ersten Serienfahrzeuge des neuen Kompakt-SUV namens Macan – das indonesische Wort für Tiger – rollen Ende kommenden Jahres vom Band.
Bei ersten Erprobungsfahrten hat das Auto aber offenbar das Management bereits überzeugt. So sehr, dass Porsche-Einkaufschef Uwe-Karsten Städter die Zulieferer des Unternehmens nun darüber informiert hat, dass die geplante Jahresstückzahl von 45.000 auf nunmehr 75.000 Fahrzeuge steigt.
„Porsche ist eine Perle mit Potenzial“, bekräftigte VW-Konzernchef Martin Winterkorn am Rande der Golf-Präsentation die Erhöhung der Produktionsplanung. Der Macan, der auf der Plattform des Audi Q5 aufbaut, sei bestens geeignet, Porsche auf ein neues Absatzniveau zu heben.
Auf Eis gelegt sind laut Winterkorn hingegen Pläne für den Bau eines kleinen Mittelmotor-Roadsters unterhalb des Boxster: Die für eine ordentliche Rendite notwendige Mindeststückzahl von 40.000 Autos im Jahr gebe der Markt derzeit nicht her. Zumal das Segment mit den Cabrio-Versionen des Golf, Audi A3 und TT bereits gut besetzt sei.
























