Porsche: Staatsanwaltschaft Stuttgart prüft Beschwerde

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Der zurückgetretene Porsche-Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking (l) und der ebenfalls zurückgetretene Finanzvorstand Holger Härter sind einem drohenden Prozess wegen Marktmanipulation vorerst entgangen. Nun will die Staatsanwaltschaft Stuttgart Beschwerde einlegen

von Martin Seiwert

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart will am Montag entscheiden, ob sie Beschwerde dagegen einlegt, dass das Landgericht die Anklage gegen Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und Ex-Finanzvorstand Holger Härter nicht zugelassen hat.

"Die Staatsanwaltschaft tendiert zu einer Beschwerde", sagte ein Insider gegenüber der WirtschaftsWoche. Die Staatsanwaltschaft wirft den Managern Marktmanipulation im Zuge der versuchten Übernahmen von VW durch Porsche vor. Wiedeking, Härter und Porsche bestreiten das.

Sollten sich die Staatsanwälte dennoch gegen eine Beschwerde entscheiden, könnten auch Aufsichtsräte von Porsche, darunter die Großaktionäre Wolfgang Porsche und Ferdinand Piëch, aufatmen. Gegen sie hat die Staatsanwaltschaft wegen Beihilfe zur Marktmanipulation ermittelt. Die Untersuchungen sind abgeschlossen und könnten in den kommenden Monaten in Anklagen münden.

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"Wenn es kein Verfahren gegen Wiedeking und Härter geben sollte, würden wir allerdings auch diese Verfahren einstellen", heißt es in Kreisen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft.

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