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Prognose 2013: Toyota will sieben Milliarden Euro erwirtschaften

05. Februar 2013

Gute Geschäftszahlen motivieren Toyota und ließen den Autohersteller die Prognose anheben. Die Schätzung für den operativen Gewinn und das Ergebnis nach Minderheiten hoben die Japaner jeweils um zehn Prozent an.

Toyota hat nach einem Nettogewinnanstieg im vergangenen Vierteljahr seine Jahresprognose erhöht. Die Konzerngruppe wird nach eigener Einschätzung vom Dienstag im laufenden Geschäftsjahr 2012/2013 unter dem Strich 860 Milliarden Yen (6,9 Milliarden Euro) verdienen. Bislang hatte der Autobauer 780 Milliarden Yen angepeilt. Grund für die Zunahme des Optimismus sind der Rückgang der Landeswährung Yen sowie der starke Absatz in den USA. Weil Toyota weiterhin viele Autos in Japan produziert, kommt dem Konzern ein schwächerer Yen besonders zugute.

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Im dritten Quartal belief sich das Nettoergebnis auf knapp 100 Milliarden Yen. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Plus von fast einem Viertel. Damals machten Toyota jedoch noch die Folgen von Erdbeben und Tsunami zu schaffen. Viele Analysten hatten Toyota für das dritte Quartal deshalb einen deutlicheren Anstieg zugetraut. Operativ verbuchte Toyota einen Gewinnrückgang um knapp 17 Prozent.

Mehr verkaufte Autos als GM

Im Rennen um die Spitzenposition als weltgrößter Autobauer zog Toyota im vergangenen Jahr an seinen Dauerrivalen General Motors und Volkswagen vorbei. Mit einem Absatzplus von 23 Prozent fuhr der japanische Konzern von Platz 3 auf Platz 1 vor. Hauptantrieb bei Toyotas Überholmanöver war die Erholung der japanischen Autobranche nach der Tsunami-Katastrophe vom März 2011. Zudem kommt den großen Autobauern während der schrumpfenden Absätze im krisengeschüttelten Europa zugute, dass die Geschäfte in den USA weiter glänzend laufen.

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Toyota verkaufte weltweit die Rekordzahl von 9,75 Millionen Fahrzeugen - die Opel-Mutter GM kam auf 9,3 Millionen, VW auf 9,1 Millionen. Im neuen Jahr peilt Toyota nach Angaben vom Dienstag den Verkauf von 9,91 Millionen Fahrzeugen an.

Toyota-Aktien haben seit Mitte November rund 50 Prozent zugelegt, weil Anleger darauf setzen, dass der Rückgang des Yen den Gewinn ankurbeln wird. Unmittelbar vor der Veröffentlichung der Geschäftszahlen büßten sie jedoch in einem schwachen Marktumfeld 1,2 Prozent ein.

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