Quartalszahlen: BMW legt Gewinnsprung hin

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Quartalszahlen: BMW legt Gewinnsprung hin

BMW hat trotz hoher Ausgaben für neue Modelle und Fabriken in den ersten drei Monaten deutlich mehr Geld verdient. Unter dem Strich kletterte der Gewinn der Nobelmarke um mehr als elf Prozent.

BMW ist mit einem Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Das Ergebnis vor Steuern kletterte im ersten Quartal auf 2,166 Milliarden Euro, das sind 8,1 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Münchner Oberklasse-Autobauer am Dienstag berichtete. „Die BMW Group ist stark in das neue Geschäftsjahr gestartet. Wir haben neue Bestmarken beim Absatz und Konzernergebnis vor Steuern in einem Auftaktquartal erzielt“, sagte Konzernchef Norbert Reithofer. Und das, obwohl BMW recht hohe Ausgaben für neue Modelle und Fabriken hatte.

BMW 2013 auf einen Blick

  • Verkaufszahlen

    2013 verkaufte BMW rund um den Globus mehr Fahrzeuge als Audi und Mercedes. Das Zweiradgeschäft macht den Münchnern nach teuren Umbauten jetzt wieder Freude. 115.215 verkaufte Motorräder sorgten für einen Absatzrekord. Die Zahl der verkauften Autos kletterte um gut 6 Prozent auf 1,96 Millionen Stück. In jeder Stunde verkauften die Münchner damit 224 Fahrzeuge.

  • Umsatz und Gewinn

    Insgesamt verdiente der Konzern unterm Strich 5,3 Milliarden Euro, 4,5 Prozent mehr als 2012. Der Umsatz lag angesichts des starken Euro mit gut 76 Milliarden Euro ganz leicht unter dem Wert des Vorjahres.

  • Norbert Reithofer

    ...verdiente 2013 etwas über 7 Millionen Euro. Insgesamt kletterten die Bezüge des Managers um gut sechs Prozent.

  • Dividende

    Angesichts einer Rekorddividende von 2,60 Euro je Stammaktie können sich auch die drei Großaktionäre Johanna Quandt, Stefan Quandt und Susanne Klatten auf eine üppige Zahlung einstellen. Die Familie hält zusammen 46,7 Prozent an BMW und wird - die als sicher geltende Zustimmung der Hauptversammlung vorausgesetzt - gemeinsam rund 731 Millionen Euro einstreichen. Damit brachte die Beteiligung der Quandts in den vergangenen drei Jahren mehr als zwei Milliarden Euro.

  • Erfolgsbeteiligung

    Für die Mitarbeiter wurde die Erfolgsbeteiligung um 6,7 Prozent auf 8140 Euro angehoben.

Der Umsatz des Autobauers stieg im ersten Quartal um knapp vier Prozent auf gut 18,2 Milliarden Euro an, der Gewinn legte sogar um 11,4 Prozent auf 1,462 Milliarden Euro zu. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten. Der Gewinn im Autogeschäft blieb allerdings hinter den Schätzungen der Fachleute zurück.

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In der Kernsparte Automobile stagnierte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei 1,58 Milliarden Euro. Weil der Umsatz dank Rekordabsatzzahlen zulegte, ging die Rendite (Ebit-Marge) auf 9,5 Prozent zurück. Hohe Kosten für neue Antriebstechnologien, für Personal und der Preisdruck schlugen sich zu Buche. Mehr Gewinn fuhr BMW dagegen mit Motorrädern und Finanzdienstleistungen ein. Für 2014 bekräftigte der Konzern die Prognose, wonach der Gewinn vor Steuern auf einen neuen Spitzenwert steigen soll. Beim Rivalen Audi hatten hohe Investitionen das Gewinnwachstum trotz Rekordverkäufen zum Jahresstart ausgebremst.

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