Quartalszahlen: Peugeot kommt nicht in Schwung

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Quartalszahlen: Peugeot kommt nicht in Schwung

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Peugeot zieht eine schlechte Bilanz des dritten Quartals.

Der Automarkt in Europa zieht an. Doch davon profitiert Peugeot nicht. Der Umsatz des angeschlagenen französischen Herstellers fiel im dritten Quartal sogar.

Trotz eines anziehenden Automarktes in Europa fehlt dem französischen Hersteller Peugeot noch immer der Schwung. Der Umsatz in der Auto-Sparte fiel im dritten Quartal um knapp ein Prozent auf 7,97 Milliarden Euro, wie das angeschlagene Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der Gesamtmarkt wird nach Peugeot-Einschätzung dieses Jahr in Europa um vier bis fünf Prozent zulegen, nachdem zuvor nur ein Plus von drei Prozent erwartet worden war. An der Pariser Börse machte sich daraufhin bereits Hoffnung breit: Peugeot-Aktien verteuerten sich um knapp ein Prozent auf 9,44 Euro. Der Konzern setzt noch immer mehr als 60 Prozent in Europa ab - deutlich mehr als viele Konkurrenten.

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Peugeot hat dieses Jahr über eine dringend benötigte Kapitalerhöhung drei Milliarden Euro eingenommen. Das Geld kam vor allem vom französischen Staat sowie dem chinesischen Partner Dongfeng, die beide dafür Beteiligungen von jeweils 14 Prozent bekamen. Unter der Führung des neuen Peugeot-Chefs Carlos Tavares sollen nun die Kosten weiter gesenkt, die Modellreihen überarbeitet und die Preise erhöht werden.

Während in Europa mit einer Erholung gerechnet wird, senkte das Management die Marktprognosen für Lateinamerika und Russland. Das osteuropäische Land leidet dabei unter den Sanktionen des Westens im Zuge der Ukraine-Krise. Hier dürfte die Nachfrage nach Autos dieses Jahr insgesamt um 15 Prozent zurückgehen. In Lateinamerika wird mit einem Minus von zehn Prozent gerechnet.

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