
Der Verkauf der schwedischen GM-Tochter Saab an Spyker Cars ist endgültig gescheitert. GM will seine schwedische Tochter nun abwickeln, den 3400 Mitarbeitern wird von Januar an gekündigt. Sollte sich während der Abwicklung nicht doch noch ein Käufer finden, verschwindet die Kultmarke Saab vom Markt.
Das ist traurig, doch das Ende von Saab kommt nicht gerade unerwartet: Wie Recherchen von wiwo.de zeigen, war der Verkauf an Spyker von Anfang an eine Luftnummer.
Zwar übte sich GM-Chef Ed Whitacre vor kurzem noch in Optimismus: „Ich habe das Gefühl, dass es möglich ist“, sagte vor Reportern.
Doch der Deal war von Anfang an äußerst wackelig. Die exklusiven Autobauer von Spyker Cars können zwar schnittige und hochpreisige Sportwagen bauen. Von Wirtschaftlichkeit verstehen die Niederländer allerdings wenig, wie Recherchen von wiwo.de zeigten, Foto: Reuters
Text und Recherche: Wilfried Eckl-Dorna

Richtig großes Interesse schien GM nicht daran zu haben, die kränkelnde schwedische Tochter wieder aufzupäppeln. Am 14. Dezember hatte Saab mitgeteilt, dass die Technologie aus den aktuellen Baureihen 9-5 und 9-3 an den chinesischen Autobauer BAIC verkauft werden. Die Chinesen haben dafür laut schwedischen Medien 1,4 Milliarden Kronen, also rund 200 Millionen Euro, bezahlt.
Durch den Deal wechselt auch ein Teil der Fertigungsanlagen den Besitzer. Damit steht Saab in Kürze ohne technisches Know-How und nur mit einem Teil seiner bisherigen Fertigungskapazitäten da, Foto: AP

Insgesamt 3400 Mitarbeiter beschäftigt Saab noch, weitere 3000 arbeiten bei Subunternehmen. Spyker Cars ist im Vergleich zur Automarke Saab deutlich kleiner dimensioniert: Nur 135 Leute arbeiten für Spyker in den Niederlanden.
Spyker kämpft zur Zeit offenbar mit wirtschaftlichen Probleme: Erst vor kurzem hat der Sportwagenbauer bekanntgegeben, den Automobilzusammenbau von den Niederlanden ins englische Coventry zu verlegen. Insgesamt 45 Mitarbeiter sind davon direkt betroffen, Foto: AP

Spezialisiert hat sich Spyker auf den Bau exklusiver zwei- und viersitziger Sportwagen, die ab 235.000 Euro zu haben sind. Modelle wie der Spyker C8 Laviolette (im Bild) sind echte Hingucker – und haben das Zeug zum Lieblingsspielzeug der Superreichen: So wird das abgebildetet Modell Laviolette auch in exklusiven New Yorker Autohäusern vertrieben und kommt in dem Film „Basic Instinct – Neues Spiel für Catherine Tramell“ vor, Foto: AP

Neuester Augenschmaus aus dem Hause Spyker ist das Modell C8 Aileron: Sein Design orientiert sich am Paradigma der Flugzeugturbine. Angetrieben wird der Sportwagen – wie alle Spyders – von einem Audi-Motor, der im Aileron 406 PS leistet und das Auto in 4,5 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Bis zu 300 km/h ist der Aileron schnell, Rückleute und Blinker bestehen aus LED-Lampen, Foto: Spyker/dpa

Seinen Namen leitet Spyker von den beiden Brüdern Jacobus und Hendrik-Jan Spijker ab, die im Jahr 1900 eine auf exklusive Automobile spezialisierte Manufaktur gründeten. Bereits 1903 stellten die Brüder unter dem Handelsnamen Spyker das erste allradgetriebene Rennauto der Welt vor.
Während des ersten Weltkriegs brach das Geschäft mit Luxusautos drastisch ein, Spyker verlegte sich auf den Flugzeugbau – bei dem das jetzige Firmenlogo mit seinem stilisierten Propeller Anleihen nimmt. Nach dem Krieg baute Spyker wieder Autos, doch die Auftragslage blieb dünn. 1926 wurde die Firma aufgelöst, Foto: Reuters

Es dauerte mehr als 70 Jahre, bis die Marke wiederbelebt wurde: Seit 1999 lässt der niederländische Multimillionär Victor R. Muller unter dem Namen Spyker Cars wieder exklusive Autos bauen - und wendet sich mit seinen ungewöhnlich designten Autos an eine betuchte Klientel: Zwischen 100 und 150 Autos setzt Spyker jährlich zusammen. Am Produktionsprozess können die Kunden im Internet mit aktuellen Daten und einer Webcam teilhaben.
Im September 2006 leistete sich Spyker sogar einen eigenen Formel-1-Rennstall. Doch wegen finanzieller Schwierigkeiten trennte sich Spyker im Jahr 2008 von seinem teuren Rennsport-Engagement, Foto: AP

Spykers Finanzlage ist eher düster: In den 10 Jahren seines Bestehens hat der Sportwagenbauer noch nie einen Gewinn erwirtschaftet. Im dritten Quartal verkaufte Spyker gerade einmal 12 Autos, im ersten Halbjahr waren es 23. Von Januar bis Juni dieses Jahres kam Spyker auf einen Fehlbetrag von 8,7 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum war der Verlust mit 8,8 Millionen Euro nur unwesentlich größer.
Der Autobauer ist an der Börse Euronext gelistet – doch seine Aktionäre haben offenbar besonders tiefe Taschen: So ist das Scheichtum Abu Dhabi über seine staatliche Investmentfirma Mubadala Development Company an Spyker beteiligt. Einer ihrer Vertreter sitzt auch im Aufsichtsrat von Spyker, Foto: Reuters

Spykers größter Investor dürfte konservativeren Anlegern eher unanagenehm sein: Alexander Antonow ist ein russischer Geschäftsmann mit vielen Feinden. Sein 34-jähriger Sohn Wladimir ist der Aufsichtratsschef von Spyker. Über sein russisches Geldinstitut Conversbank hält Antonow 29,9 Prozent an dem Sportwagenbauer. Zudem gehört Antonow auch die litauische Snorasbank, die ebenfalls an Spyker beteiligt ist.
Antonow Senior hat angeblich insgesamt sieben Attentate überlebt. Bei einem misslungenen Anschlag im April dieses Jahres verlor er Berichten zufolge einen Finger, blieb aber ansonsten unversehrt, Foto: AP

Wie die kleine Sportwagenschmiede Spyker, die jährlich weniger als 50 Fahrzeuge herstellt, nun Saab zum Erfolg führen soll – das bleibt eine ungelöste Frage. Ein jährlicher Ausstoß von mehr als 10.000 Fahrzeugen, den Saab wohl schaffen könnte, dürfte Spykers Managmentkapazitäten doch etwas übersteigen. Zudem ist unklar, wie Saab künftig seine Fahrzeuge fertigen soll, wo doch ein Teil der Produktionsanlagen nach China verkauft wurde. Anfang 2010 soll der neue Saab 9-3 vom Band rollen. Ob er das tatsächlich tut, ist jetzt noch nicht abzusehen.
Der Saab-Standort in Trollhättan wird unter solchen Vorzeichen wohl kaum zu halten sein – aber das dürfte Spyker wohl kaum stören. Es drängt sich ein wenig der Eindruck auf, dass die Niederländer ohnedies nur die Rechte auf den Markennamen kaufen wollen und dann mal weitersehen. Und: Noch ist der Verkauf von Saab längst nicht in trockenen Tüchern. Die Saab-Mitarbeiter können also längst noch nicht aufatmen, Foto: Reuters
Der Verkauf der schwedischen GM-Tochter Saab an Spyker Cars ist endgültig gescheitert. GM will seine schwedische Tochter nun abwickeln, den 3400 Mitarbeitern wird von Januar an gekündigt. Sollte sich während der Abwicklung nicht doch noch ein Käufer finden, verschwindet die Kultmarke Saab vom Markt.
Das ist traurig, doch das Ende von Saab kommt nicht gerade unerwartet: Wie Recherchen von wiwo.de zeigen, war der Verkauf an Spyker von Anfang an eine Luftnummer.
Zwar übte sich GM-Chef Ed Whitacre vor kurzem noch in Optimismus: „Ich habe das Gefühl, dass es möglich ist“, sagte vor Reportern.
Doch der Deal war von Anfang an äußerst wackelig. Die exklusiven Autobauer von Spyker Cars können zwar schnittige und hochpreisige Sportwagen bauen. Von Wirtschaftlichkeit verstehen die Niederländer allerdings wenig, wie Recherchen von wiwo.de zeigten, Foto: Reuters
Text und Recherche: Wilfried Eckl-Dorna
Der Streit um den schwedischen Autobauer Saab könnte der ehemaligen Mutter General Motors ein Nachspiel vor Gericht einbringen. Der niederländische Sportwagenhersteller Spyker forderte von GM in einer Klage am Montag drei Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro). Der Vorwurf lautet, General Motors habe Saab bewusst in die Insolvenz fahren lassen, um einen Konkurrenzkampf mit dem schwedischen Traditionshersteller in China zu vermeiden. Aus diesem Grund habe GM den Einstieg eines chinesischen Investors verhindert, der Saab eine Restrukturierung und Fortführung der Geschäfte ermöglicht hätte, hieß es in der am Montag bei einem Bezirksgericht in den USA eingereichten Klage.
Bild: Saab 92Sie galten als intellektuell, cool, und außergewöhnlich – so, wie sich ihre Besitzer wohl ebenfalls sehen wollten: Autos der Marke Saab haben sich durch ihr ungewöhnliches Aussehen eine eingeschworene Fangemeinde erarbeitet. Gerade hat General Motors seine insolvente schwedische Tochter an den niederländischen Sportwagenbauer Spyker verkauft. Volvo geht es auch nicht besser: Seine ebenfalls amerikanische Mutter Ford verkauft den schwedischen Autobauer an die chinesische Geely-Gruppe.
Der Niedergang der schwedischen Autoindustrie schmerzt viele Fans - denn die Fahrzeuge made in Skandinavia sorgten viele Jahrzehnte lang für Aufsehen auf deutschen Straßen.Mit seinem ersten Serienauto Saab 92 (im Bild), das von 1949 bis 1955 gebaut wurde, sorgte Saab gleich für Aufsehen. Die aerodynamisch schnittige Form des 92er fiel nicht nur in Schweden auf.
Den Einstieg in den Automobilbau wagte der Flugzeughersteller, weil Volvo damals nur Autos von der Mittelklasse aufwärts produzierte. Saab konnte mit seinem deutlich kleineren und damit auch billigeren Fahrzeug punkten.
Foto: Martin Bergstrandwikimedia commons
Texte: Wilfried Eckl-Dorna
Bild: Saab SonettWunderschön anzusehen waren auch die Sportwagen von Saab mit dem Namen Sonett. Vom Sonett I wurden nur sechs Stück gebaut, von 1966 bis 1970 fertigte Saab die zweite Version (im Bild), der mit 60 PS 150 km/h Höchstgesschwindigkeit erreichte. Möglich war das durch die leichte Bauweise des Sport-Flitzers: Er wog nur 660 Kilogramm.
Foto: Liftarn/wikimedia Commons
Bild: Saab 99Ab 1968 stellte Saab seinen Mittelklasse-PKW Saab 99 her. Mit seiner eckigen, von Sixten Sason entworfenen Form fiel er auf – und gewann in Europa und sogar in den USA zahlreiche Fans. Auch im Inneren wies er eine Besonderheit auf: Das Zündschloss saß neben dem Schalthebel. Ab 1979 brachte Saab dann den Nachfolger Saab 900 ins Rennen, der gemeinsam mit dem US-Autobauer General Motors entwickelt wurde. Trotzdem wurde der 99er bis 1984 weiter gefertigt.
Foto: Liftarn/wikimedia commons
Bild: Saab 9000Mit seiner kantigen, von Giorgetto Giugiario entworfenen Hülle wurde der Saab 9000, der 1985 auf den Markt kam, ebenfalls zum Klassiker. Viele Karosserieteile des Saab stammten von den Fiat-Modellen Croma, Thema und dem Alfa Romeo 164. Saab verzichtete beim 9000er darauf, das Zündschloss wie bei den Vorgängern neben den Schalthebel zu setzen. Dafür gab es zum ersten Mal einen Bordcomputer.
Foto: Liftarn/wikimedia commons
Bild: Saab 9-5Der Niedergang von Saab ließ sich schon mit dem Modell 9-5 erahnen, das ab 1997 gebaut wurde. Es zielte auf die obere Mittelklasse und verwendete wie bereits sein Vorgänger 9-3 eine Bodenplatte von General Motors und Opel. Zwar gewann der 9-5er 1999 einen schwedischen Designpreis, doch so richtig gut verkaufte er sich nicht mehr. Vielen Saab-Fans fehlte wohl die schwedische Seele des Autobauers, der zur Jahrtausendwende komplett an GM verkauft wurde.
Foto: Luftfahrrad /wikimedia commons
Bild: Volvo PV444Sprung zurück in die 1940er-Jahre: Da begann sich auch der schwedische Autobauer Volvo Gedanken über die Massenmotorisierung zu machen. Damit sich auch durchschnittlich verdienende Schweden ein Auto leisten konnten, warf Volvo zum Einführungspreis von 4.800 Kronen sein Modell PV444 auf den Markt. Der „Buckel-Volvo“, wie er wegen seines rundlichen Hinterteils genannt wurde, wurde zum durchschlagenden Erfolg. Ab 1944 wurde er gebaut, doch erst ab 1947 ging die Massenproduktion so richtig los. Bis zum Produktionsende 1965 setzte Volvo 440.000 Fahrzeuge dieser Serie ab, das 55fache der ursprünglich geplanten Menge.
Foto: Thomas Dörfer / wikimedia commons
Bild: Volvo P1800Von 1971 bis 1973 stellte Volvo die Kombi-Version seines Sportcoupés 1800 her, das unter anderem durch die Fernsehserie "Simon Templar" mit Roger Moore bekannt wurde. Wegen seiner kühnen Dachkonstruktion mit der durchsichtigen Rückklappe erhielt das Fahrzeug in Deutschland den Spitznamen „Schneewittchensarg“
Foto: Dave7/Flickr
Bild: Volvo 240Dieses Fahrzeug setzte Maßstäbe: Mit dem 240er, der von 1974 bis 1993 gebaut wurde, erarbeitete sich Volvo den Ruf als Hersteller besonders sicherer Fahrzeuge. Besonders auf dem US-Markt fand der kantige Schwede viele Fans. Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde war von dem funktionalen Auto so angetan, dass sie den 240er 1976 zum Referenzfahrzeug für die Festlegung künftiger PKW-Sicherheitsnormen wählte. Besonders beliebt war der 240er in der Kombi-Version wegen seines enormen Platzangebots im Innenraum.
Foto: Rudolf Stricker/wikimedia commons
Bild: Volvo 850Mit dem 850er zielte Volvo auf die Mittelklasse, doch bei der Markteinführung 1991 verkaufte sich das Auto in Deutschland nur mäßig. Das änderte sich erst 1993, als Volvo eine Kombi-Version des 850er auf den Markt warf. Dabei half auch geschicktes Marketing: Die Kombi-Version des Schweden kostete genauso viel wie die Limousine. Charakteristisch sind die eckigen Heckleuchten des 850er, die bis heute Volvos Erscheinungsbild prägen. Doch das Auto hatte auch einen Nachteil: Sparsam waren die Motoren nicht gerade. Wohl auch deshalb wird der 850er in Fachkreisen „Schweden-Panzer“ genannt.
Foto: OSX/wikimedia commons
Bild: Volvo XC60Eines der neuesten Modelle aus Schweden ist Volvos SUV XC60, der auf der Plattform des Volvo V70 basiert. Mit dem neuen Design will sich Volvo von dem kantigen Äußeren seiner bisherigen Fahrzeuge abwenden. Seit 2008 ist der SUV nun auf dem Markt- und bietet neben den üblichen Sicherheits-Features auch eine Technologie namens City Safety an. Das lasergestützte System soll Auffahrunfälle bei niedrigen Geschwindigkeiten verhindern.
Sie galten als intellektuell, cool, und außergewöhnlich – so, wie sich ihre Besitzer wohl ebenfalls sehen wollten: Autos der Marke Saab haben sich durch ihr ungewöhnliches Aussehen eine eingeschworene Fangemeinde erarbeitet. Gerade hat General Motors seine insolvente schwedische Tochter an den niederländischen Sportwagenbauer Spyker verkauft. Volvo geht es auch nicht besser: Seine ebenfalls amerikanische Mutter Ford verkauft den schwedischen Autobauer an die chinesische Geely-Gruppe.
Der Niedergang der schwedischen Autoindustrie schmerzt viele Fans - denn die Fahrzeuge made in Skandinavia sorgten viele Jahrzehnte lang für Aufsehen auf deutschen Straßen.Mit seinem ersten Serienauto Saab 92 (im Bild), das von 1949 bis 1955 gebaut wurde, sorgte Saab gleich für Aufsehen. Die aerodynamisch schnittige Form des 92er fiel nicht nur in Schweden auf.
Den Einstieg in den Automobilbau wagte der Flugzeughersteller, weil Volvo damals nur Autos von der Mittelklasse aufwärts produzierte. Saab konnte mit seinem deutlich kleineren und damit auch billigeren Fahrzeug punkten.
Foto: Martin Bergstrandwikimedia commons
Texte: Wilfried Eckl-Dorna
Spyker habe untergehen sollen
Saab gehörte bis Anfang 2010 zu General Motors und wurde dann vom kleinen Sportwagenbauer Spyker übernommen. Im Dezember musste Saab nach mehreren Monaten ohne Produktion und Einnahmen aber Insolvenz beantragen, weniger als zwei Jahre nachdem GM die Sparte an Spyker verkauft hatte. Zuvor waren mehrere Versuche gescheitert, Investoren zu finden. Spyker-Chef Victor Muller sagte der Nachrichtenagentur Reuters, GM habe gehofft, dass sein Unternehmen mit Saab untergehe. Dies sei aber nicht geschehen. Der geforderte Schadenersatz gebe den Wert wieder, den Saab mit einem Einstieg eines chinesischen Investors dargestellt hätte. Finanziert werde die Klage von einer dritten Partei, die finanziell bei einem Erfolg beteiligt werden soll, die Muller aber nicht nennen wollte.
Interessen der Partner schützen
Ein GM-Sprecher erklärte dem „Wall Street Journal“ lediglich, das Unternehmen werde die Klage prüfen und zu gegebener Zeit reagieren. Der US-Konzern, der noch über einen kleinen Anteil an Saab und ein Mitspracherecht verfügte, hatte für den Fall eines chinesischen Einstiegs mit dem Stopp technologischer Unterstützung gedroht. Dabei hatte GM auch darauf verwiesen, die Interessen seiner Allianz mit dem chinesischen Partner SAIC zu schützen.























