Schaeffler: Autozulieferer trotzt Schwäche in China

Schaeffler: Autozulieferer trotzt Schwäche in China

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Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler ist in den ersten neun Monaten kräftig gewachsen.

Der Autozulieferer Schaeffler ist in den ersten neun Monaten trotz schwächelnder Geschäfte in China und im Industrie-Sektor kräftig gewachsen. Der Umsatz stieg im zweistelligen Bereich.

Der Börsenneuling Schaeffler ist vor allem dank eines gut laufenden Automobilgeschäfts sowie zunehmender Nachfrage aus China und Amerika kräftig gewachsen. Insgesamt stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten um 10,6 Prozent auf zehn Milliarden Euro, wie der Automobil- und Industriezulieferer am Donnerstag mitteilte. Wegen der hohen Wachstumsraten außerhalb Europas erhielt der Erlös auch einen kräftigen Schub durch positive Währungseffekte. Im Industriegeschäft rettete die Umrechnung in Euro Schaeffler sogar vor einem Umsatzrückgang. Das Betriebsergebnis (Ebit) erhöhte sich um 1,7 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.

"Unser Automotive Geschäft läuft weiter sehr gut. In einem herausfordernden Marktumfeld konnten wir unseren Umsatz erneut überdurchschnittlich steigern. Die Neuausrichtung in unserer Industriesparte verläuft nach Plan", erklärte Vorstandschef Klaus Rosenfeld. Das Management will mit mehr Service, einer besseren Marktversorgung und Kostensenkungen die Profitabilität der Industriesparte verbessern.

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Das Übernahme-Karusell in der Zuliefererindustrie

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    • Bosch (Deutschland) übernimmt den Batterie-Spezialisten Seeo (USA)
    • Mann+Hummel (Deutschland) kauft Filtersparte von Affinia (USA)
    • Antolin (Spanien) übernimmt Interieursparte von Magna (Kanada)
  • Juli 2015
    • Magna International (Kanada) übernimmt Getrag (Deutschland)
    • Borg Warner (USA) übernimmt Remy International (USA)
    • Delphi (USA) übernimmt HellermannTyton (Großbritannien)
  • Juni 2015
    • Mahle (Deutschland) übernimmt mehrheitlich Kokusan Denki (Japan)
  • Mai 2015
    • ZF Friedrichshafen (Deutschland) kauft TRW Automotive (USA)
    • Continental (Deutschland) übernimmt Elektrobit Automotive (Deutschland)
  • April 2015
    • Grupo Antolin (Spanien) kauft Magna-Interieur-Sparte (Kanada)
  • Februar 2015
    • Mahle (Deutschland) kauft Klimatechnik-Sparte von Delphi (USA)
    • Samsung (Korea) kauft Batterie-Sparte von Magna Steyr (Österreich)
  • Januar 2015
    • Continental (Deutschland) schließt Kauf von Veyance (USA) ab
    • Bosch (Deutschland) übernimmt restliche 50 Prozent der Anteile von ZF Lenksysteme (Deutschland)
  • September 2014
    • Mahle (Deutschland) übernimmt mehrheitlich Letrika (Slowenien)
  • Mai 2014

    Cerberus (USA) übernimmt mehrheitlich Interieur-Sparte von Visteon (USA)

  • Januar 2014
    • Visteon (USA) kauft Cockpit Electronics von Johnson Controls (USA)

Für das Gesamtjahr bekräftigte Rosenfeld die Prognose. "Trotz der schwächeren Marktentwicklung im Automotive-Geschäft in China sowie im Industrie-Geschäft weltweit rechnen wir für das Gesamtjahr weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von vier bis fünf Prozent", sagte der Manager. Zudem werde für 2015 weiterhin eine Ebit-Marge von zwölf bis 13 Prozent vor Einmaleffekten anvisiert. Nach neun Monaten lag die Rendite bei 12,5 Prozent.

Das Familienunternehmen aus Herzogenaurach mit rund 84.000 Mitarbeitern in 50 Ländern hatte Anfang Oktober sein Börsendebüt gefeiert. Nachdem die VW -Affäre die Pläne zunächst gebremst hatte, zog der Autozuliefer und Continental -Großaktionär die Emission in einer Woche durch. Privatinvestoren blieben deshalb außen vor. An der Börse legte die Schaeffler-Aktie 1,2 Prozent auf 13,80 Euro zu.

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