Schwerpunkt "Connected Car": IAA lockt weniger Besucher als im Vorjahr

Schwerpunkt "Connected Car": IAA lockt weniger Besucher als im Vorjahr

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Fast 1100 Aussteller aus aller Welt präsentieren noch bis zum bis 22. September ihre Neuheiten. Für einen neuen Besucherrekord reicht es in diesem Jahr allerdings nicht.

Noch zwei Tage läuft die IAA. Das wird nicht reichen, um die Besucherzahlen von 2011 zu toppen. Doch wer da war, hat einen Geschmack davon bekommen, was unsere Autos in Zukunft können werden.

Der Countdown läuft. Nur noch zwei Tage, dass schließt die Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt ihre Tore. Und es zeichnet sich ab, dass die Autohersteller mit ihren Neuheiten in diesem Jahr weniger Besucher locken konnten als noch vor zwei Jahren.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA), der die IAA ausrichtet, rechnet bis Messeschluss am Sonntag mit rund 900.000 Besuchern. Das wären rund 30.000 weniger als 2011. Hervorgetan hat sich die diesjährige IAA vor allem durch das große Thema Elektromobilität und die digitale Vernetzung der Autos. "Die deutsche Automobilindustrie treibt die digitale Revolution im und um das Auto konsequent und mit großem Engagement voran. Künftig werden Autos in der Lage sein, durch hochautomatisierte Fahrfunktionen den Fahrer noch weiter zu entlasten, in kritischen Situationen zu unterstützen oder solche Situationen sogar zu vermeiden. Autofahren wird also noch sicherer", sagte Matthias Wissmann, Präsident des VDA.

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Mit Nissan steigt ein weiterer Autohersteller in den Wettlauf um das erste selbstfahrende Auto ein. Aber wie fühlt es sich an, in einem Auto zu sitzen, das wie von Geisterhand gesteuert wird? Ein Selbstversuch.

Selbstfahrendes Auto Quelle: WirtschaftsWoche

Die Hersteller setzten das vernetzte Fahrzeug noch sehr unterschiedlich um. Unter dem Stichwort "Connected Car" liefen Anwendungen wie Parkautomatiken, Apps für mehr Fahrkomfort und sogar selbststeuernde Fahrzeuge. Besonders umfangreiche Dienste fanden sich bei Elektroauto-Pionier Tesla. In der Mittelkonsole der Modelle befindet sich ein riesiger Touchscreen. Wer den Bildschirm teilt, hat etwa Fahrzeuginfos und Navigation im Blick - inklusive aktueller Stauinfos per Internet und Google Earth. Und statt per App lassen sich Facebook, YouTube & Co. per Browser nutzen.

Auch Audi präsentierte auf der IAA vernetzte Autos mit flottem Internet per LTE, Google Earth, Street View, aktuellen Verkehrsinfos, Facebook, Nachrichten, Hotels, Bahn und Flugdaten, Wetter. BMW zeigte derlei Services live im Auto. Bei Mercedes lenkt ein elektronischer Assistent, hält die Spur und bremst. Auch VW, Ford und Toyota bieten Internet, Google & Co., wenn auch weniger virtuos.

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Andere Aussteller wiederum präsentierten auf der IAA zwar schicke, aber keine vernetzten Autos. So sind etwa die Koreaner mit Samsung & Co. Weltmarktführer bei Technikprodukten - der koreanische Autohersteller Kia hatte jedoch rein gar nichts in puncto Connected Car zu bieten. Auch Fiat hatte hierzu außer einem Standard-Navi noch nichts in petto.
Selbst wer ein teures Kultauto fährt, bleibt in Sachen Daten-Highway noch außen vor. In der Chevrolet Corvette steckt lediglich ein Navigationsgerät, das den Charme der 70er-Jahre versprüht. Auch Ferrari hat nur ein Standard-Navi.

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