Sportwagen: Porsche erzielt Rekordergebnis

Sportwagen: Porsche erzielt Rekordergebnis

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Bis 2018 möchte Porsche 200.000 Autos absetzen.

Der schwäbische Autobauer hat im Jahr 2011 den Absatz seiner Wagen um ein Fünftel gesteigert. Auch der Umsatz erreichte eine bisher unbekannte Höhe. Es ist das erfolgreichste Geschäftsjahr der Firmengeschichte.

Nachdem VW und BMW für das Jahr 2011 Rekordumsätze gemeldet haben, ist nun der Edelkarosseriehersteller aus Zuffenhausen an der Reihe: auch Porsche hat 2011 Rekorde bei Umsatz, Absatz und operativem Ergebnis erzielt. „2011 war für Porsche das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte“, sagte Vorstandschef Matthias Müller am Dienstag in Stuttgart.

Der Sportwagenhersteller verkaufte im vergangenen Jahr weltweit 116.978 Fahrzeuge und steigerte den Absatz damit um mehr als ein Fünftel, wie das Unternehmen am Dienstag in Stuttgart mitteilte.

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In dieser Höhe lag auch das Wachstum beim operativen Ergebnis, das 2,05 Milliarden Euro betrug. Der Umsatz kletterte um knapp ein Fünftel auf 10,9 Milliarden Euro. „Dank der starken Nachfrage konnten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr unsere Position als einer der weltweit profitabelsten Autohersteller weiter festigen“, sagte der Vorstandsvorsitzende
Matthias Müller. Wachstumstreiber waren der Heimatmarkt Deutschland sowie die Märkte in China, den USA und Russland.

Absatz und Belegschaft sollen bis 2018 weiter wachsen

Mit diesem Ergebnis ist Porsche einer der profitabelsten Autohersteller der Welt mit einer Umsatzrendite von 18,7 Prozent. Die Stuttgarter machen mit den Jahreszahlen bereits einen großen Schritt in Richtung ihrer im vergangenen Jahr angekündigten „Strategie 2018“: bis dahin wollen die Zuffenhausener 200.000 Autos im Jahr verkaufen. Dazu sollen auch neue Modelle wie ein ab 2014 gebauter weiterer Geländewagen (“Macan“) beitragen.

Auch die Belegschaft soll wachsen: Bei Porsche und den Tochterunternehmen arbeiteten zum Ende des Jahres 2011 exakt 15 307 Menschen. Bis 2018 sollen es 20 000 Mitarbeiter werden.

Porsche hatte im Zuge der 2009 vereinbarten Integration in den VW -Konzern das früher von August bis Juli laufende Geschäftsjahr geändert und von August bis zum Dezember 2010 ein Rumpfgeschäftsjahr eingelegt. Das Jahr 2011 ist damit das erste, das dem Kalenderjahr entspricht. Auch bei VW ist das Geschäftsjahr deckungsgleich mit dem Kalenderjahr.

Rund die Hälfte der Porsche AG - die das Fahrzeuggeschäft von Porsche beinhaltet - gehört bereits den Wolfsburgern. Der bei der börsennotierten Porsche Holding verbliebene Rest könnte ab Jahresende an VW gehen, sofern entsprechende Optionen gezogen werden. Dabei dürften aber hohe Steuerlasten anfallen. Die von den Familien Piech und Porsche dominierte Porsche Holding wiederum hält gut die Hälfte der VW-Stammaktien. Mit dem 2011 um 17 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro gestiegenen Cashflow sei die Porsche AG gut für die Zukunft gerüstet und könne die Verschuldung wie geplant senken, sagte Finanzvorstand Lutz Meschke. „Wir planen ein gesundes Wachstum“, sagte der Finanzchef. Über den aktuellen Schuldenstand machte das Unternehmen keine Angaben.

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