Steigende Energiekosten: Autoindustrie befürchtet Standortnachteile

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exklusivSteigende Energiekosten: Autoindustrie befürchtet Standortnachteile

von Franz W. Rother

Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie fürchtet um die Produktionsstandorte der Autoindustrie in Deutschland, sollten die Energiepreise weiter so drastisch steigen.

"Energiekosten zählen zu den immer wichtigeren Standortfaktoren. Wenn die Unterschiede in einzelnen Wirtschaftsregionen zu groß werden, wirkt sich das langfristig auf Wachstum und Beschäftigung aus", sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, der WirtschaftsWoche und fordert die Einführung der Strompreisbremse. "Ohne eine Strompreisgrenze wird es für energieintensive Grundstoffindustrien in Deutschland immer schwerer."

Die meisten Unternehmen der  Autoindustrie seien im Übrigen nicht von der EEG-Umlage befreit. "Die Automobilindustrie zählt nicht zu den befreiten Branchen. Unsere Unternehmen entrichten meist den vollen Satz", so Wissmann. Die Belastungsgrenze sei für viele Unternehmen schon erreicht oder sogar überschritten. "Die EEG-Umlage, die sich vom Jahr 2005 bis 2010 bereits auf 2,05 Cent pro Kilowattstunde verdreifacht hatte, und seither noch einmal um gut 150 Prozent auf 5,3 Cent/kWh verteuerte, hat die Belastungsgrenze der Industrie, die bei etwa 2 Cent/kWh für das EEG liegt, weit überschritten", mahnt der VDA-Präsident. "Allein die EEG-Umlage liegt damit in der Größenordnung des reinen Stromerzeugungspreises und macht bereits heute mehr als ein Drittel der gesamten Stromkosten aus. VDA-Mitgliedsunternehmen zahlen bereits einen dreistelligen Millionenbetrag an EEG-Umlage."

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