Takata hinterlässt Spuren: Honda bekommt Airbag-Rückrufe zu spüren

Takata hinterlässt Spuren: Honda bekommt Airbag-Rückrufe zu spüren

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Das Logo von Honda

Honda büßt für den Airbagskandal rund um den japanischen Zulieferer Takata. Wegen der hohen Kosten der Rückrufe sei der operative Gewinn von Honda im dritten Quartal stärker als erwartet gefallen.

Der Airbagskandal beim japanischen Zulieferer Takata hinterlässt Spuren in der Bilanz des Autobauers Honda. Wegen der hohen Kosten der Rückrufe sei der operative Gewinn im dritten Quartal stärker als erwartet um 22 Prozent auf umgerechnet gut 1,2 Milliarden Euro gefallen, teilte die Nummer drei der Branche in Japan mit.

Der Umsatz legte 3,4 Prozent zu. Honda ist der größte Kunde des Airbagherstellers und musste allein in den drei Monaten bis Ende Dezember fünf Millionen Autos in die Werkstätten zurückrufen. Honda forderte Takata nun zu verstärkten Anstrengungen auf, um das Problem mit defekten Airbags in den Griff zu bekommen.

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Defekte Takata-Airbags Rückrufwelle erfasst VW und Daimler

Fünf Millionen Autos ruft die US-Behörde für Verkehrssicherheit wegen möglicherweise defekter Airbags der Firma Takata zurück. Darunter sind auch Wagen einiger deutscher Hersteller.

Technician Edward Bonilla holds a recalled Takata airbag inflator after he removed it from a Honda Pilot at the AutoNation Honda dealership service department in Miami, Florida in this June 25, 2015 file photo. U.S. safety regulators and major automakers are expected January 22, 2016 to announce a new recall of about 5 million vehicles with potentially defective Takate Corp airbags, sources familiar with the matter said. REUTERS/Joe Skipper/Files Quelle: REUTERS

Takata-Chef Shigehisa Takada lehnt unterdessen einen Rücktritt ab, wie der Auto-Zulieferer mitteilte. Weltweit stehen möglicherweise elf Todesfälle mit defekten Aufblasvorrichtungen von Takata in Verbindung, die meisten davon in den USA. Bei manchen Airbags explodieren bei Feuchtigkeit die Vorrichtungen mit zu viel Kraft, wodurch Fahrzeuginsassen von Splittern getroffen werden können. 50 Millionen Autos müssen deswegen weltweit zurück in die Werkstätten, etwa die Hälfte davon wurden von Honda produziert.

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