Toyota: Starker Yen belastet Autobauer

Toyota: Starker Yen belastet Autobauer

, aktualisiert 04. August 2016, 10:33 Uhr
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Wegen des Brexits rechnet Toyota mit einem schwierigen Marktumfeld.

Der starke Yen bremst Toyota ab. Im abgelaufenen Quartal fiel der Gewinn um 15 Prozent. Sorgen bereiten dem Autobauer auch die Folgen des Anti-EU-Referendums in Großbritannien.

Der starke Yen und ein schwächelndes Geschäft in den USA belasten den japanischen Autobauer Toyota. Der VW-Konkurrent verdiente im ersten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres weniger und musste seine Prognosen leicht senken. Das Unternehmen rechnet jetzt mit einem Umsatzrückgang um acht Prozent auf 26 Billionen Yen (230 Mrd Euro) gerechnet, wie es am Donnerstag in Tokio mitteilte.

Beim Überschuss rechnet der Konzern, der mit Volkswagen um die Krone des weltgrößten Autoherstellers ringt, jetzt mit einem Rückgang um 37 Prozent auf 1,45 Billionen Yen. Damit senkte er die Umsatz- und Gewinnerwartungen etwas. Bei der Zahl der verkauften Fahrzeuge im Geschäftsjahr geht Toyota indes weiter von 10,15 Millionen Stück aus - das wäre etwas mehr als im Vorjahr.

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In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres fiel der Umsatz trotz eines gestiegenen Absatzes auf 6,6 Billionen Yen. Dabei machte sich der starke Yen bemerkbar, der die im Ausland erzielten Zuwächse mehr als aufzehrte. So fiel der Gewinn um rund 15 Prozent auf 552 Milliarden Yen.

Toyota hatte in den vergangenen Jahren vom Ziel der japanischen Notenbank, den Kurs des Yen zu drücken, profitiert. Dadurch stieg die Wettbewerbsfähigkeit des japanischen Konzerns. Ein niedriger Yen-Kurs macht Produkte aus Japan auf dem Weltmarkt attraktiver. Seit Mitte 2015 aber hat sich der Yen wieder deutlich verteuert.

In den USA kämpft Toyota zudem mit dem niedrigen Ölpreis. Dieser führt dazu, dass Käufer im zweitgrößten Automarkt der Welt nicht mehr so stark auf die Verbrauchswerte schauen. Da Toyota-Fahrzeuge vergleichsweise wenig Sprit verbrauchen, waren die Autos der Japaner zeitweise besonders beliebt. Diesen Effekt gibt es jetzt nicht mehr, so dass der Absatz in Nordamerika sank.

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