USA und Asien: Ford stellt 11.000 neue Mitarbeiter ein

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USA und Asien: Ford stellt 11.000 neue Mitarbeiter ein

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Ein Blick ins Ford-Werk in Dearborn.

Der US-Autobauer Ford treibt seine weltweite Expansion voran. Im kommenden Jahr soll es 23 neue Modelle geben. Dafür braucht Ford Arbeitskräfte: Insgesamt 11.000 neue Mitarbeiter sollen einstellt werden.

Der US-Autohersteller Ford stockt vor der Einführung zahlreicher neuer Modelle im kommenden Jahr seine Belegschaft auf. In den USA und in Asien sollen insgesamt 11.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

2014 bringt Ford insgesamt 23 neue Autos und Kleinlastwagen auf den Markt, darunter ein neues Modell des legendären Sportwagens Mustang sowie eine von Grund auf überarbeitete Version seines am meisten Gewinne einbringenden Fahrzeugs - des Pickup F-150. Noch nie in der 110-jährigen Geschichte des Unternehmens gab es so viele neue Modelle in einem Jahr. Es sind doppelt so viele wie in diesem Jahr. Ford sei auf gutem Weg, weltweit sechs Millionen Fahrzeuge herzustellen.

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Außerdem will Ford auch drei neue Werke eröffnen, wie der Konzern am Donnerstag in Dearborn mitteilte. Ford profitierte in diesem Jahr vor allem vom boomenden Geschäft in Nordamerika, wo vor allem Pick-up-Trucks und Geländewagen beliebt sind. Im dritten Quartal war der gesamte Konzernumsatz um 12 Prozent auf 36,0 Milliarden Dollar gestiegen. Dazu trugen auch bessere Verkäufe in Asien und Lateinamerika bei. Unterm Strich musste Ford zwar einen Gewinnrückgang um 22 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar hinnehmen. Grund waren aber vor allem Kosten für Werksschließungen in Europa, zum anderen Pensionszahlungen in den USA. Im Gesamtjahr soll das Ergebnis vor Steuern steigen.

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Im schwierigen Europageschäft kam Ford zuletzt voran. Im dritten Quartal stiegen die Verkäufe auf dem wichtigen Markt wieder leicht, zudem machten sich die eigenen Sparmaßnahmen bemerkbar. Die Verluste in Europa seien deutlich reduziert worden.

Ford war in der Wirtschaftskrise der einzige der drei großen US-Autobauer, der sich aus eigener Kraft über Wasser halten konnte. Dagegen mussten General Motors und Chrysler vom Staat gerettet werden. Bei Ford hatte der ehemalige Boeing-Manager Mulally rechtzeitig die Kosten gedrückt und die Modellpalette modernisiert.

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