Verkaufsschlager Model S: Tesla profitiert vom Elektroauto-Boom

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Verkaufsschlager Model S: Tesla profitiert vom Elektroauto-Boom

Elektroautobauer Tesla überrascht mit starken Zahlen: Die Elektro-Limousine Model S verkauft sich besser als erwartet. Dadurch verfünffachte sich der Umsatz auf 2,0 Milliarden Dollar.

Der US-Elektroautobauer Tesla hat mit einem überraschend hohen Gewinn und ehrgeizigen Expansionsplänen die Anleger erfreut. Im vergangenen Quartal verdiente das Unternehmen nach Angaben vom Mittwoch vor Sonderposten 46 Millionen Dollar - deutlich mehr als von Analysten erwartet. Einschließlich der Sonderposten ging der Nettoverlust auf gut 16 Millionen von 90 Millionen Dollar vor Jahresfrist zurück.

Die mindestens 65.000 Euro teure Elektro-Limousine Tesla Model S verkauft sich besser als erwartet. Für dieses Jahr erwartet das Management einen Absatzsprung von 55 Prozent für das Modell. Im vergangenen Jahr lieferte der kalifornische Hersteller 22.500 der Wagen aus. Firmengründer und Chef Elon Musk hatte ursprünglich 20.000 verkaufte Fahrzeuge angepeilt. Durch den besseren Absatz verfünffachte sich der Umsatz auf 2,0 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro). In diesem Jahr sollen es 35.000 verkaufte Wagen werden, wie Musk am Mittwoch in einem Brief an die Aktionäre ankündigte.

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Ein Tesla Model S Quelle: REUTERS

Nicht einmal Berichte über Brände bei dem rund 200 Stundenkilometer schnellen Auto hielten die Fans vom Kauf ab. Bei Unfällen in den USA hatten Metallgegenstände auf der Fahrbahn die im Boden verbauten Batterien beschädigt. Musk hatte unter Berufung auf Statistiken erklärt, das Model S sei sicherer als Autos mit Verbrennungsmotor.

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Am Aktienmarkt reagierten Investoren begeistert. Im nachbörslichen Handel schoss die Tesla-Aktie um knapp zwölf Prozent in die Höhe. Am Dienstag waren die Titel auf ein Rekordhoch geklettert, nachdem die Zeitung "San Francisco Chronicle" berichtete hatte, dass Firmengründer Elon Musk sich bereits 2013 mit dem für Übernahmen zuständigen Apple-Manager Adrian Perica getroffen habe.

An der Börse ist Tesla mittlerweile fast 25 Milliarden Dollar schwer, das ist etwas weniger als halb so viel wie die Opel-Mutter General Motors. Analysten und Investoren diskutieren erhitzt darüber, ob dieses Volumen für das im Jahr 2003 gegründete Unternehmen gerechtfertigt ist.

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