Volkswagen: Offenbar Beförderungsstopp für 2016 verhängt

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Volkswagen: Offenbar Beförderungsstopp für 2016 verhängt

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Volkswagen plant für 2016 offenbar einen Beförderungsstopp.

Im kommenden Jahr soll es bei Volkswagen keine Beförderungen geben. Das sei ein Teil der Sparpolitik infolge des Abgasskandals, so VW-Insider. Der Konzern dementiert dies.

Volkswagen will infolge des Abgasskandals einem Medienbericht zufolge im kommenden Jahr keine Beförderungen vornehmen. Dies sei ein Teil des verschärften Sparkurses, auf den sich der Markenvorstand und Betriebsrat geeinigt hätten, berichtet das "Manager Magazin" am Samstag vorab unter Berufung auf VW-Insider. Darüber hinaus sei geplant, bei der nächsten Generation des Kassenschlagers Golf möglichst viele aktuelle Bauteile erneut zu verwenden und dadurch Hunderte Millionen Euro zu sparen.

Dem Blatt zufolge werden die Kosten im Zusammenhang mit der Affäre um die Manipulation von Diesel-Emissionswerten auf mehr als 30 Milliarden Euro veranschlagt. Ein Volkswagen-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Der neue Konzernchef Matthias Müller hatte bereits Anfang des Monats einen harten Sparkurs sowie große Veränderungen im Konzern angekündigt.

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Der VW-Betriebsrat hat den Medienbericht zurückgewiesen. „Hier handelt es sich um einseitige Vorstellungen des Vorstands, die wir so nicht akzeptieren werden. Das haben wir Freitag mit dem Personalwesen besprochen“, sagte der VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Bei der Konzerntochter Audi sicherte Personalvorstand Thomas Sigi den Beschäftigten zu, dass die bis 2018 geltende Beschäftigungsgarantie eingehalten wird. "Diese Abmachung gilt", sagte Sigi laut einem Bericht der "Heilbronner Stimme" in einem Interview, das im Audi-Intranet veröffentlicht wurde. Audi wolle trotz des Diesel-Abgasskandals an seinen Wachstumszielen festhalten und wie geplant neue Mitarbeiter einstellen. Außerdem werde Audi auch im kommenden Jahr eine Erfolgsbeteiligung ausschütten. Die Mitarbeiter könnten mit einer "ansehnlichen Summe" rechnen.

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