Volkswagen: Produktion im Werk Wolfsburg soll auf 850.000 Fahrzeuge steigen

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von Franz W. Rother

VW-Konzernchef Martin Winterkorn will die Produktion in Wolfsburg dieses Jahr auf 850.000 Fahrzeuge steigern.

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VW-Werk Wolfsburg

Das wären nochmals fünf Prozent mehr als im Rekordjahr 2012, in dem in Wolfsburg rund 807.000 Autos gebaut wurden. 20 Sonderschichten für das erste Quartal sind zwischen Werksleitung und Betriebsrat nach Informationen der WirtschaftsWoche bereits vereinbart. Wie im Vorjahr sollen zudem auch 2014 die Werksferien ausfallen. Dafür will VW Zeitarbeitskräfte anheuern. Damit soll in Westeuropa die starke Nachfrage nach den Modellen Golf, Touran und Tiguan bedient werden.

Möglich werden die neuen Rekordwerte durch das Baukastensystem Mach 18 Factory, das Markenvorstand Hubert Waltl zusammen mit der Technischen Universität München entwickelt hat. Es standardisiert seit letztem Jahr in Wolfsburg Prozesse und reduziert Montagezeiten sowie Materialeinsatz um etwa 20 Prozent. Langfristig sollen sogar Einsparungen von bis zu 40 Prozent möglich sein, schätzt Waltl. Der Anlauf neuer Modelle soll sich mit dem neuen System drastisch verkürzen lassen und das Produktionsmaximum schneller erreichbar werden. Der Konzern organisiert aktuell das Werk Emden nach dem gleichen Prinzip um. Dort läuft im April die Produktion des neuen Mittelklassemodells Passat an.

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