Volkswagen: Bernd Osterloh fordert Angebote zur Altersteilzeit

VW-Betriebsratschef Osterloh: "Wir erwarten Angebote zur Altersteilzeit"

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Bernd Osterloh, Betriebsratsvorsitzender und Aufsichtsratsmitglied bei Volkswagen, will mehr Regelungen zur Altersteilzeit bei VW.

VW-Chef Matthias Müller nutzt die Betriebsversammlung im Stammwerk Autobauers um für den vereinbarten "Zukunftspakt" zu werben. Betriebsratschef Bernd Osterloh fordert Möglichkeiten zur Altersteilzeit.

Volkswagen -Chef Matthias Müller hat vor der Belegschaft für einen zügigen Umbau der schwächelnden Hauptmarke VW geworben. Der nach monatelangen Verhandlungen mit dem Betriebsrat vereinbarte "Zukunftspakt" werde VW effizienter, produktiver und wettbewerbsfähiger machen. Dies sei unverzichtbar, betonte der Konzernchef am Mittwoch vor rund 20.000 Beschäftigten in Wolfsburg. "Denn ohne eine starke und erfolgreiche Marke Volkswagen kann die Volkswagen Gruppe als Ganzes nicht stark und erfolgreich sein."

Betriebsratschef Bernd Osterloh forderte, die Möglichkeiten für Altersteilzeit auszuweiten, um den verabredeten Stellenabbau umzusetzen. Es müssten mehr Jahrgänge die Möglichkeit erhalten, früher in den Ruhestand zu gehen. Auch sollten pro Jahrgang mehr Beschäftigte gehen können. "Wir erwarten, dass die Kolleginnen und Kollegen ab Anfang kommenden Jahres Angebote bekommen, wie und wann sie in die Altersteilzeit gehen können."

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VW hatte vorletzte Woche den Abbau von weltweit bis zu 30.000 Stellen angekündigt. Allein an den deutschen Standorten sollen in den nächsten Jahren 23.000 Mitarbeiter gehen - knapp ein Fünftel der Beschäftigten. Das Personal soll vor allem durch freiwilliges Ausscheiden älterer Mitarbeiter abgebaut werden, Kündigungen sollen vermieden werden. Zugleich will VW 9000 neue Jobs in der Elektromobilität und neuen Geschäftsfeldern schaffen.

Mit dem größten Umbau in seiner Unternehmensgeschichte will die Hauptmarke des Wolfsburger Konzerns die Ertragskraft steigern, um die Investitionen in den Wandel zu einem Mobilitätskonzern zu stemmen. Gleichzeitig muss VW die Hauptlast bei der Bewältigung des Dieselskandals tragen.

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