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exklusivVW: Ökomobil XL1 kostet 111.000 Euro

von Franz W. Rother und Martin Seiwert

VW wird das sogenannte Einliter-Auto XL1 zum Preis von 111.000 Euro anbieten.

Ein-Liter-Auto Quelle: Volkswagen
Das Ein-Liter-Auto (Archivbild) soll 111.000 Euro kosten Quelle: Volkswagen

Das größtenteils aus Kohlefaserteilen bestehende Hightech-Ökomobil verfügt über einen Hybridantrieb und verbraucht im Schnitt und laut Norm nur 0,9 Liter Diesel auf 100 Kilometern. 50 Autos des Typs wurden im VW-Werk Osnabrück schon gebaut und von Testfahrern erprobt. Weitere 200 Fahrzeuge sollen jetzt noch produziert und ab Frühjahr 2014 ausgeliefert werden. Trotz des hohen Preises rechnet VW wegen der limitierten Stückzahl mit einer großen Nachfrage von Sammlern und Enthusiasten. Ein Ausbau der Produktion ist nicht geplant. „Das Auto ist eher ein Leuchtturm als ein Geschäftsmodell“, sagt Ulrich Hackenberg, der im Konzern für die Entwicklungssteuerung verantwortlich ist. Kommerziell wichtiger sind für den Konzern zwei Großserienmodelle mit Elektroantrieb: Der e-Up und der e-Golf haben auf der IAA im September Premiere. Der viersitzige e-Up (ab 26.900 Euro) und der e-Golf (ab 35.000 Euro) sollen ab Frühjahr 2014 den i3 von BMW in die Zange nehmen.

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9 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 02.09.2013, 12:15 Uhrstony

    Der Loremo ist ein Phantom und wird nie kommen. Und auch wenn er käme, würde er weit mehr als ein Sechstel dieses Wahnsinnspreises von VW kosten. Solche "Sparmobile" bleiben noch sehr lange ökonomischer Wahnsinn.

  • 02.09.2013, 09:49 Uhrrap

    Vielleicht können Sie sich ja inhaltlich und sachlich dazu äußern wie man an lebensfördendere (die "Umwelt" ist unser eigener Körper, und ohne positive Sinnlichkeit, Quelle Natur, auch kaum ein Lebenssinn) und bezahlbare Fahrzeuge kommen kann?
    Es geht hier schlicht um die Übernahme von Verantwortung.

    Die aktuellen Strategien Fahrzeuge in rollende Wohn- und Schlafzimmer, auch mit dem entsprechenden fahrspaßkillendem Gewicht, zu verwandeln, mit Einbau diverser "Assistenten" die wohl die geringer werdenden Kompetenzen der Fahrer ausgleichen sollen (ein charakterlicher Mangel der zB verhindert daß die StVO als sinnvoll angenommen und auch größtenteils eingehalten wird, wenigstens die Vorfahrtsregeln, wird vermutlich nicht ausgeglichen werden können) scheinen mir diesbezüglich nicht sinnvoll zu sein.

    Genauso wenig wie die Verwendung exotischer und nicht direkt alltagstauglicher Materialien (was passiert mit Kohlefaserteilen nach einem kleinen Rempler? etc) und die Maximierung vom Fahren ablenkender Zusatzfunktionen.

    Ist eh schon ein Problem daß das "im Hier- und Jetztsein" wohl langsam zur Ausnahmeerscheinung wird. Hauptsächlich dank der ganzen "kleinen mobilen Götzen". Bewußtseinsspaltung....
    Leider ist der Straßenverkehr ein Echtzeitsystem etc.

    "Pech" besonders für die schwächsten, bzw ungeschützten, Verkehrteinehmer.

    Den ethsichen Stand einer Gesellschaft erkennt man daran wie sie mit ihren "Schwächsten" umgeht.

    Hab inzwischen auch Tageslicht LED an meinem Rad.
    Nach einer genommenen Vorfahrt.

    PS aus vielen verschiedenen Gründen denke ich nicht daß unbegrenzte Mobilität ein allgemeines Menschenrecht sein kann/sollte.
    Abgesehen davon daß die Zeit in Fahr-/Flugzeugen nicht unbedingt zu den erfülltesten Zeiten gehören (ich wünsche Ihnen daß sie Besseres kennen :)).
    Und Streß und Spaß ist auch nicht dasselbe.

  • 01.09.2013, 21:53 UhrLiebhaber

    Von meinem Golf Country zum Truck Umbau wollte anfangs auch niemand was wissen, danach hätte ich Ihn bei jedem Tankvorgang an den Nächstbesten verkaufen können. Hab ich aber nicht. Hier ein kleiner Vorgeschmack,

    mal sehen ob 4WheelFun den Artikel doch noch rausbringt, ansonsten suche ich mir ein einschlägiges VW forum.

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