Bild: dpaEinmal im Jahr erstellt das Center of Automotive Management und Pricewaterhouse-Coopers ein Ranking der innovativsten Autohersteller. Dafür werden die technischen Neuerungen in Serienautos, Vorserienmodellen und Konzeptstudien erfasst und nach dem Nutzen für den Kunden bewertet. Mit 955 Neuerungen verzeichnete die Studie dieses Jahr ein neues Rekordniveau. Wie die Hersteller abgeschnitten haben.
Bild: dapdPlatz 15 - Honda
Der japanische Autohersteller erholt sich langsam von den Folgen des Erdbebens und der Atomkatastrophe. Zuletzt legt der Gewinn wieder deutlich zu. Im Innovationsranking geht es für die Japaner trotzdem einen Platz nach unten. Schwerpunkte der Forschung und Entwicklung wollen die Japaner auf die Sicherheit und Umweltverträglichkeit legen. Für den Legend, Accord und im CR-V wurde beispielweise erfolgreich das präventive Fahrerassistenzsystem CMBS (Collision Mitigation Brake System) entwickelt. Durch einen Millimeterwellen-Radar wird damit der Abstand zu anderen Fahrzeugen gemessen.
Bild: ReutersPlatz 14 - Land Rover (Großbritannien)
Seit vier Jahren gehört der britische Offroad-Spezialist zum indischen Autokonzern Tata Motors. Im Innovationsranking können die Geländewagen einige Plätze gutmachen. Nach Platz 21 im Vorjahr schneidet Land Rover mittlerweile besser ab. Mit dem Range_E überraschte Land Rover beispielsweise auf dem Autosalon in Genf mit der Parallel-Hybrid-Technik. Der zusätzliche Elektroantrieb soll den Verbrauch der Geländewagen senken.
Bild: dapdPlatz 13 - Lancia (Italien)
Die unbeliebte Tochter der Fiat-Familie ist der große Gewinner des diesjährigen Innovationsranking. Satte 24 Plätze machen die Turiner gut und sichern sich damit einen Platz in der Top 15. Lange galt die Marke als sehr Rallye-fixiert. Mittlerweile setzt man auf außergewöhnliche Materialien und Design.
Bild: APPlatz 12 - Peugeot (Frankreich)
Die Franzosen sichern sich die Spitzenposition im PSA-Konzern. Doch für einen Platz in der Top 10 reicht das noch nicht. Die Absatzkrise in Südeuropa wollen die Franzosen insbesondere durch sparsame Antriebe hinter sich lassen.
Bild: obsPlatz 11 - Opel (Deutschland)
Gute Nachrichten sind selten für die GM-Tochter. Zuletzt kursierten Gerüchte über eine Werksschließung in Bochum, auch das Werk in Rüsselsheim verliert mit dem Astra ein wichtiges Modell. Im Innovationsranking rutscht Opel um zwei Plätze nach unten und damit aus der Top 10. Zu den Innovationen des Konzerns gehört beispielsweise das adaptive Sicherheitsfahrlicht AFL+ . Bewegliche Elemente in den Scheinwerfern stellen sich dabei automatisch auf unterschiedliche Fahrbedingungen ein.
Bild: ReutersPlatz 10 - Volvo (Schweden)
Der schwedische Autobauer will in diesem Jahr weltweit und insbesondere in China schneller als der Markt wachsen. Volvo gilt als Erfinder des Dreipunktgurtes. Doch 2011 ging es im Innovationsranking um zwei Plätze abwärts.
Bild: ReutersPlatz 9 - Nissan (Japan)
Die japanischen Renault-Partner überraschten auf der Automesse in Peking mit dem Konzeptauto Nissan PIVO 3. Künftig will der Hersteller den chinesischen Markt stärker mit sparsamen Kleinwagen beliefern. Im Innovationsranking geht es fünf Plätze abwärts.
Bild: dapdPlatz 8 - Audi (Deutschland)
Die Nobelmarke von Volkswagen enttäuscht die VW-Führung. Konzern-Patriarch Ferdinand Piëch und VW-Vorstand Martin Winterkorn sollen bereits über einen Umbau des Vorstands nachdenken. Im Innovationsranking verlieren die Ingolstädter erneut zwei Plätze.
Bild: ReutersPlatz 7 - Hyundai (Südkorea)
Die Koreaner gehören zu den wenigen Automarken, die in Europa weiter wachsen. Auch weltweit schlägt sich der asiatische Hersteller gut. Den siebten Platz im Innovationsranking können die Koreaner damit gegen die VW-Nobelmarke Audi verteidigen, obwohl sie beim Thema Connected Car derzeit noch hinterher sind.
Einmal im Jahr erstellt das Center of Automotive Management und Pricewaterhouse-Coopers ein Ranking der innovativsten Autohersteller. Dafür werden die technischen Neuerungen in Serienautos, Vorserienmodellen und Konzeptstudien erfasst und nach dem Nutzen für den Kunden bewertet. Mit 955 Neuerungen verzeichnete die Studie dieses Jahr ein neues Rekordniveau. Wie die Hersteller abgeschnitten haben.
Der Bochumer Medizinprofessor Dietrich Grönemeyer kritisiert seinen Bruder, den Sänger Herbert Grönemeyer, weil dieser die Schließungspläne für das Opel-Werk Bochum als „unmenschlich und zynisch“ bezeichnet und gesagt hatte: „Opel ist Bochum und Bochum ist Opel.“ Diese Sichtweise sei „eindimensional“, erwiderte Dietrich Grönemeyer in der WirtschaftsWoche. Hier sei eine „nüchterne Betrachtungsweise“ gefragt.
Insbesondere die Gesundheitswirtschaft biete große Chancen für Opel-Mitarbeiter und sei ein „positiver Wirtschaftsfaktor, gerade in Bochum“, so der Mediziner. Deshalb fordere er eine „konzertierte Aktion“, um „alle Möglichkeiten zugunsten der Opelaner im Bereich Gesundheitswirtschaft auszuloten und konkrete Angebote und die nötigen Umschulungen vorzubereiten“.
Geht es nach dem Prominentenarzt, soll im Revier gar ein „Medical Valley Ruhr“ mit rund 300.000 Arbeitsplätzen entstehen. Nach Angaben der Bochumer Arbeitsagentur beschäftigen Kliniken, Praxen und medizinische Institute in Bochum inzwischen mehr Menschen als jede andere Branche. Der Gesundheitssektor trägt dazu bei, dass die Arbeitslosenquote mit derzeit rund zehn Prozent rund drei Prozentpunkte niedriger liege als in Duisburg, Essen, Herne und Dortmund und fast fünf Prozentpunkte niedriger als in Gelsenkirchen.
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