Autobauer: BMW lässt Kooperation mit Daimler platzen

Autobauer: BMW lässt Kooperation mit Daimler platzen

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Motorenproduktion bei BMW in Ergolding bei Landshut

Die Kooperation zwischen den Erzrivalen BMW und Daimler steht offenbar noch vor dem Start vor dem Aus. BMW hat nach Informationen des „Handelsblatts“ der lange geplanten Zusammenarbeit den wichtigsten Punkten eine Absage erteilt.

Unternehmenskreisen zufolge seien die Gespräche über eine Motorenkooperation mit Mercedes endgültig gescheitert. Auch die Zusammenarbeit der Finanztöchter beider Konzerne komme nicht zustande. Ebenfalls vom Tisch sei eine gegenseitige Kapitalverflechtung. „Alles, was die BMW-Eigenständigkeit gefährdet, ist tabu“, heißt es aus dem Aufsichtsrat der Münchner - der von der Familie Quandt als dem größten Eigentümer dominiert wird.

Jetzt ist nur noch eine Kooperation auf kleiner Ebene möglich: Die Gespräche über eine Einkaufskooperation sollen noch weiterlaufen.

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Euphorie war längst verflogen

Seit anderthalb Jahren liefen die Gespräche zwischen den Erzrivalen. Die anfängliche Euphorie sei aber längst verflogen. „Wir werden dann etwas verkünden, wenn es etwas zu verkünden gibt“, sagte BMW-Chef Norbert Reithofer zufolge auf Anfrage.

Nach dem Bericht über das endgültige Scheitern fielen die Aktien der beiden Autobauer. BMW lag rund einen Prozent niedriger, Daimler startete 0,2 Prozent unter dem Freitagsschluss. „Eine Einkaufsgemeinschaft wird nicht ausreichen, um Volkswagen die Stirn zu bieten“, sagte ein Händler. „Denn jeder für sich genommen bauen BMW und Daimler zu wenige Autos.“

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