Autobauer: CDU-Politiker Lauk: Opel notfalls pleite gehen lassen

Autobauer: CDU-Politiker Lauk: Opel notfalls pleite gehen lassen

In ausgesprochen scharfer Form hat sich der CDU-Politiker Kurt Lauk, Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, gegen staatliche Hilfen für den angeschlagenen Autobauer Opel ausgesprochen.

In ausgesprochen scharfer Form hat sich der CDU-Politiker Kurt Lauk, Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, gegen eine staatliche Hilfe für den angeschlagenen Autobauer Opel ausgesprochen. "Ich bin für eine Marktbereinigung im Interesse der verbleibenden Autohersteller mit besseren Geschäftsmodellen ", sagte Lauk der WirtschaftsWoche. Opel leide nicht unter der Finanzkrise, sondern unter einer falschen Modellpolitik seit 20 Jahren. "General Motors und Opel haben in den vergangenen 20 Jahren eine falsche Strategie gefahren. Sie haben auf billige Massenautos gesetzt und zu wenig in Forschung und Entwicklung investiert. Opel ist auch ohne Finanzkrise ein schwieriger Fall und in der Krise am ehesten gefährdet."

Der CDU-Politiker und ehemalige Mercedes-Vorstand rät  aber auch Händlern und Opel-Mitarbeitern ab, sich an dem Unternehmen zu beteiligen.  "Wenn es die Opel-Mutter General Motors nicht packt, wie sollen es dann die Händler und Mitarbeiter schaffen?"

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Lauk ist nicht bereit, den Hersteller mit staatlichen Mitteln zu retten. "Nein. Der Staat wäre nur gefordert, wenn ein Unternehmen wegen der Finanzkrise angeschlagen wäre und ein vernünftiges Geschäftsmodell hätte. "Er sei bereit, eine Opel-Pleite in Kauf zu nehmen. "Notfalls ja. Wir haben am Markt weltweite Überkapazitäten von 15 bis 30 Prozent. Und man muss sagen: Die hiesigen Wettbewerber VW, Audi, BMW und Mercedes sind viel besser aufgestellt." Opel sei auch dem wachsenden Druck durch die ökologischen Abgasvorschriften "nicht gewachsen".

Der CDU-Politiker und ehemalige Mercedes-Vorstand rät  aber auch Händlern und Opel-Mitarbeitern ab, sich an dem Unternehmen zu beteiligen. "Wenn es die Opel-Mutter General Motors nicht packt, wie sollen es dann die Händler und Mitarbeiter schaffen?"

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