Autobauer: Kooperation mit Renault bringt Daimler CO2-Zielen näher

Autobauer: Kooperation mit Renault bringt Daimler CO2-Zielen näher

von Martin Seiwert

Durch die Kooperation mit Renault-Nissan kann Daimler die Flottenemission seiner Fahrzeuge spürbar senken und Strafzahlungen an die EU in Millionenhöhe vermeiden.

Zu dieser Einschätzung kommt Professor Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen. Durch die Einsparungen aufgrund der Zusammenarbeit mit Renault kann Daimler etwa für den Kleinwagen Smart die Preise senken. Dudenhöffer: "Daimler kann mit dem Smart „deutliche Verkaufsimpulse durch zusätzliche Modelle und Varianten erzielen." Gemessen an Vergleichsmarken wie dem BMW-Mini sei in der EU „ein zusätzlicher Smart-Absatz von gut 50.000 Fahrzeuge pro Jahr durch die Kooperation realistisch". Dadurch könne Daimler den CO2-Ausstoß der verkauften Neuwagen (Flottenemission) im Durchschnitt um fünf Gramm CO2 je Kilometer senken.

„So kann Daimler Strafzahlungen von rund 70 Millionen Euro pro Jahr an die EU vermeiden." Daimler drohen nach Berechungen von Dudenhöffer wegen Überschreitung der von der EU vorgegebenen CO2-Grenzwerte bereits im Jahr 2012 Strafzahlungen von rund 200 Millionen Euro. Dabei ist bereits berücksichtigt, dass Daimler den Verbrauch der Fahrzeuge bis 2012 stark senken wird. Wäre der Verbrauch auf dem Niveau von 2009, drohten Daimler ab 2012 jährliche Strafen von rund 780 Millionen Euro.

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